Graz erste Stadt mit Virtual Reality-Kamera

Graz ist um eine Touristenattraktion reicher: Vom Schloßberg kann man die Stadt nun auch mit einer Panoramakamera mit Virtual-Reality-Funktion bestaunen. Eine passende Cardboard-VR-Brille ist bei der Stadt erhältlich.

Schon bisher gab es einen digitalen Blick auf Graz, dank der Schloßberg-Webcam, die pro Monat im Schnitt 10.000 Mal angeklickt wird. 53,5 Prozent der Webcam-User kommen aus Österreich, 46,5 Prozent aus dem Ausland, allen voran aus Deutschland.

Erste Stadt Österreichs

Jetzt wurde das Angebot erweitert: Als erste Stadt Österreichs bietet Graz nun eine Panoramakamera mit Virtual-Reality (VR)-Funktion, so Magistratsdirektor Martin Haidvogl und Graz-Tourimus-Geschäftsführer Dieter Hardt-Stremayr bei der Präsentation.

Webcam-Blick
Stadt Graz

Mit Headset in Echtzeit

User, die ein VR-Headset haben, bekommen so einen realen Eindruck aus Graz. Wird der Kopf gedreht und geneigt, ändert sich die Blickrichtung der Darstellung in Echtzeit - dadurch entsteht ein realer Blick auf den Grazer Schloßberg und die darunterliegenden Dächer der Altstadt.

Virtual Reality am Smartphone

Virtual Reality funktioniert so, dass via Smartphone die Videobilder für beide Augen errechnet werden, die Linsen der Brille projizieren die Bilder in die Augen. Sogenannte Gyrosensoren, die im Handy integriert sind, ermöglichen, dass sich die Bilder an die jeweilige Blickrichtung anpassen - auch das Drehen und Neigen vom Kopf wird dabei berücksichtigt. Das Ergebnis ist das Gefühl, mitten am Ort des Geschehens zu sein und alles in Echtzeit mitzubekommen.

„Grazer Lebensgefühl virtuell“

„Graz steht für Innovation und Modernität, und das drückt auch diese Neuerung aus. Wir sind stolz, die erste Stadt zu sein, die eine VR-Webcam anbietet. Dadurch machen wir das Grazer Lebensgefühl auch virtuell erlebbar“, so Haidvogl.

Zehn Euro für’s Cardboard

Diese VR-Funktion könne bereits mit einem günstigen Cardboard nachempfunden werden, so die Verantwortlichen. Ein VR-Brillen-Modell ist im Tourismusbüro erhältlich, es kostet knapp zehn Euro. Dank der Darstellung im Handy-Internetbrowser ist abgesehen vom QR-Code-Scanner kein App-Download erforderlich.

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