Land Steiermark investiert in Breitbandausbau

1,5 Millionen Euro wird das Land in den Ausbau des Breitbandinternets investieren. Eine landeseigene Breitbandgesellschaft soll künftig die Koordination des Internetausbaus in die Hand nehmen.

Ziel ist es, den Steirern - vor allem aber den heimischen Betrieben - die besten Möglichkeiten im nationalen und internationalen Wettbewerb zu bieten - und das geht im 21. Jahrhundert nicht mehr ohne die schnellstmögliche Internetverbindung.

Hände auf Computer-Tastatur
ORF
Die Pläne für die jeweiligen Regionen werden vom Regionalressort des Landes mit bis zu 60 Prozent gefördert. Anträge können bis Ende Jänner bei der Abteilung 17 Landes- und Regionalentwicklung eingereicht werden.

Regionale Masterpläne

Für den landesweiten Datenhighway werden regionale Masterpläne erstellt, die eine strategischere Vorgangsweise beim Breitbandausbau sicherstellen sollen, indem sie einen genauen Überblick über die vorhandene Netzqualität liefern, konkrete Ausbaumaßnahmen definieren und eine enge Abstimmung zwischen Gemeinden und Infrastrukturanbietern in der Region ermöglichen.

Eine Breitbandinfrastrukturgesellschaft, deren Gründung am Donnerstag beschlossen wird, soll daneben künftig alle Aktivitäten in Bezug auf den Breitbandausbau koordinieren. In Regionen, in denen kein Ausbau durch Provider stattfindet, wird die notwendige Infrastruktur selbst errichtet. Insgesamt stehen dafür 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Internetverbindungen als „Autobahnen der Zukunft“

„Ultraschnelles Internet in allen steirischen Regionen ein Gebot der Stunde. Unsere Betriebe, die Forschungs- und Bildungseinrichtungen sind ganz besonders auf gute Verbindungen angewiesen. Das sind die Autobahnen der Zukunft", so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer (SPÖ) drängt auf die Stärkung der steirischen Regionen: „Wir tun alles dafür, die steirischen Regionen zu stärken und die Lebensqualität zu erhöhen. Breitband ist dafür ganz wesentlich."

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