2,33 Prozent mehr Gehalt für steirische Beamte

Die Verhandlungen um die Gehälter der steirischen Beamten und Bediensteten des Landes sowie der Krankenanstalten sind abgeschlossen: Sie erreichten ihr Ziel von 2,33 Prozent mehr Gehalt ab 2018.

Damit wird die Steiermark den Gehaltsabschluss des Bundes übernehmen. Von der Erhöhung profitieren 7.700 Bedienstete der Landesverwaltung sowie rund 17.900 Mitarbeiter der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft. Die Kosten für die Gehaltserhöhung belaufen sich im nächsten Jahr auf rund 30 Millionen Euro. Angesichts der Budgetsituation hatte sich Landesrat Christopher Drexler (ÖVP) Ende November noch gegen eine Erhöhung ausgesprochen - mehr dazu in Steirische Beamte fordern 2,33 Prozent mehr Geld (21.11.2017).

„Wertschätzung für hervorragende Mitarbeiter“

Am Mittwoch bestätigte er schließlich in einer Aussendung: „Alle Gehälter werden ab 1. Jänner 2018 um 2,33 Prozent erhöht. Bekanntlich wurde im Landesvoranschlag 2018 aufgrund der sehr angespannten Budgetsituation lediglich ein Prozent vorgesehen." Er sei daher umso mehr erleichtert, "dass es durch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landesfinanzreferenten Anton Lang möglich war, hier eine wesentliche Nachbesserung zu erreichen“, so Drexler.

Trotz der schwierigen budgetären Lage solle dies laut Lang und Drexler ein deutliches Zeichen der Anerkennung für „die tolle Arbeit sein, die unsere Landesbediensteten tagtäglich leisten“. Auch in den kommenden Jahren stehe die Steiermark insbesondere finanziell vor großen Herausforderungen, die man gemeinsam bewältigen wolle.

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