Mehr Geld für die steirischen Regionen

Mit 1. Jänner tritt in der Steiermark das neue Regionalentwicklungsgesetz in Kraft - was vor allem mehr Geld für die steirischen Regionen bedeutet: Sie können damit autonome Impulse zur Weiterentwicklung setzen.

Die optimale Nutzung des Stahlwerkes in Kapfenberg, die Ansiedlung von Betrieben am ÖDK-Gelände in Voitsberg, E-Mobilität im Almenland oder der Ausbau des Breitband-Intenrets in der gesamten Steiermark - mit Hilfe des neuen Regionalentwicklungsgesetzes sollen die Regionen gestärkt, zukunftsfit und international wettbewerbsfähig gemacht werden.

Regionen möglichst unbürokratisch unterstützen

Alle Fäden laufen im Regionalentwicklungsressort von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) zusammen. Möglichst unbürokratisch sollen die sieben steirischen Großregionen bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen unterstützt werden, sagt Schickhofer: „Eine Region sagt zum Beispiel, wir haben ganz tolle Flächen unmittelbar neben einer Autobahn, und die möchten wir gemeinsam entwickeln, da wollen wir Betriebe ansiedeln. Dann kommen sie in unser Regionalentwicklungsressort, werden dort servisiert, wir überlegen uns, wie können wir die Flächen aufschließen, wie bewerben und dann konkret Betriebe ansiedeln.“

Dabei sollen alle Kräfte gebündelt und etwa auch das Wirtschafts- und Verkehrsressort miteingebunden werden. Laut Schickhofer sind bereits 400 Projekte angelaufen. Für sie und weitere Projekte stehen nun jährlich 12,5 Millionen zusätzlich zur Verfügung.

Den Regionen Zuversicht geben

Aufgabe des Regionalentwicklungsgesetzes sei es auch, bestimmten Regionen wieder Zuversicht zu geben - hier sei Eisenerz das schönste Beispiel für gelungene Stadtentwicklung, sagt Schickhofer: „Das wollten manche vor zehn, 15 Jahren zusperren. Mit einer ganz gezielten gemeinsamen Entwicklung der Stadt und der Region ist es dort gelungen, dass wir jetzt das modernste Forschungszentrum der Welt für Tunnelbau haben, dass 300 Gästebetten entstanden sind und wir das modernste nordische Ausbildungszentrum haben.“

Die „gezeichneten Zukunftsbilder“, wie Schickhofer es nennt, sollen in den kommenden 15 Jahren umgesetzt werden; ob die mit einer Region vereinbarten Ziele erreicht wurden, soll aber auch jährlich überprüft werden.

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