Leder und Schuh expandiert

Nach schwierigen Jahren und der Sanierung des Unternehmens ist die Humanic-Mutter Leder & Schuh wieder auf Expansionskurs. Der Umsatz ist im Jahr 2017 um knapp vier Prozent gewachsen.

In den vergangenen Jahren musste sich Leder & Schuh von etwa 1.000 Mitarbeitern trennen. Außerdem wurden 140 Filialen geschlossen. Durch diese Maßnahmen konnte man wieder durchstarten. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen zum zweiten Mal seit 2010 wieder Gewinn geschrieben. Man habe das Geschäftsjahr in der Gewinnzone beendet und neue Filialen eröffnet, sagt Leder & Schuh-Chef Werner Weber.

Zehn neue Filialen im Jahr 2018 geplant

2018 will der Leder & Schuh-Chef rund zehn neue Filialen in Österreich, Osteuropa und Deutschland eröffnen. Derzeit sei man intensiv auf Standortsuche. Die Schuhhandelskette hat zuletzt rund zehn Millionen Euro in das Marktwachstum investiert. Der Großteil davon sei auf die Neueröffnung von sieben Filialen und zahlreiche Filialumbauten entfallen, so Weber. Auch in die Digitalisierung des Geschäftsmodells habe man investiert.

Derzeit hat die Grazer Schuhhandelskette 206 Filialen. Davon 116 in Österreich. Die Mitarbeiterzahl schrumpfte auf 2.300. Leder & Schuh erzielte im Jahr 2017 mit den Vertriebsmarken Humanic und Shoe4You ein Umsatzplus von 3,6 Prozent. Der Umsatz betrug 374 Millionen Euro.

Letzte Stiefelkönig Filialen fallen 2018

Leder & Schuh ist mit den beiden Marken Humanic und Shoe4You Marktführer im Schuhhandel in Österreich und mit Filialen in Deutschland und Osteuropa einer der größten Schuhanbieter Europas. Derzeit gebe es auch noch zwei Stiefelkönig-Filialen, die voraussichtlich noch 2017 zu Humanic-Standorten umgebaut oder geschlossen werden sollen, sagt Weber.

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