Olympia: 13 Teilnehmer vertreten die Steiermark

Die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind am Freitag offiziell eröffnet worden. Unter den 3.000 Athleten aus 94 Ländern sind auch 13 Steirer - mit guten Chancen auf Medaillen.

Das heißeste Eisen im Kampf um Gold, Silber und Bronze ist aus steirischer Sicht Skifahrerin Cornelia Hütter: Die Kumbergerin gewann in dieser Saison die Abfahrt von Lake Louise, wurde zuletzt in Garmisch Dritte. Auch im Super G fuhr Hütter Anfang Jänner in Bad Kleinkirchheim schon einmal auf Platz drei.

Amtierende Weltmeisterin am Start

Erst am Freitag reist die 25-Jährige mit ihren Speed-Teamkolleginnen in Südkorea an, weil die Damen zunächst die Technikbewerbe fahren und die Speedbewerbe erst nächste Woche folgen. Dort am Start ist auch die regierende Super-G-Weltmeisterin: die Lachtalerin Nici Schmidhofer - stets gut für eine Topplatzierung samt Medaille. Außenseiterinnen-Chancen bei den Ski-Alpin-Bewerben haben Tamara Tippler und Ramona Siebenhofer.

Tafel des Österreich Hauses bei Olympia in Pyeongchang
APA/Birgit Egarter
Die Tafel des Österreich-Hauses in Pyeongchang - hier ziehen auch 13 Steirer ein

Zusätzlich zu den vier Skifahrerinnen sind noch neun weitere Steirerinnen und Steirer in Pyeongchang dabei: Daniela Iraschko-Stolz etwa, die in Sotchi vor vier Jahren Silber im Skispringen gewann. Nach einer langwierigen Verletzung ist die Eisenerzerin erst seit wenigen Tagen wieder fit, gewann beim Comeback aber gleich ein Weltcupspringen - und zählt damit beim olympischen Wettkampf am Montag zum erweiterten Favoritenkreis.

„Was zieht man an?“ als wichtige Frage

Eine Olympia-Medaille hat auch der Kombinierer Lukas Klapfer bereits zuhause: Vor vier Jahren holte er in Russland Team-Bronze; zwei Mal war er in dieser Saison schon auf dem Podest. Am Mittwoch flog der Obersteirer - gemeinsam mit dem Ramsauer Kombinierer Franz-Josef Rehrl - nach Südkorea. Kommenden Mittwoch ist der erste Einzelbewerb.

Schon früher - nämlich ab Samstag - gehen die Langläuferinnen und Langläufer auf die Loipe. Die Obersteirer Lisa Unterweger und Max Hauke kämpfen mit den tiefen Temperaturen: „Die bittere Kälte stellt einen schon vor eine Herausforderung. Vor allem: Was zieht man an im Wettkampf, damit man verhindert, dass man auskühlt?“

Drei Steirer schnuppern erstmals Olympia-Luft

So wie Hauke hat auch die Kobenzer Skicrosserin Katrin Ofner Olympia-Erfahrung: Nach Vancouver 2010 und Sotchi 2014 sind es heuer ihre bereits dritten Spiele. Zum ersten Mal Olympia-Luft schnuppern Ofners Skicross-Teamkollege Robert Winkler aus Langenwang, Biathlet David Komatz aus Aigen und Snowboarder Sebastian Kislinger aus Mooskirchen.

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