Mit Lkw von A9 gestürzt: Lenker tot

Ein 54-jähirger Lkw-Lenker ist am Dienstag bei einem Unfall beim obersteirischen Autobahnknoten St. Michael ums Leben gekommen. Er war mit seinem Laster im Bereich der Brücken mehr als zehn Meter abgestürzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.00 Uhr im Bereich der teils groß dimensionierten Brücken des Knotens St. Michael im Bezirk Leoben, wo sich die Pyhrnautobahn (A9) mit der Semmering Schnellstraße (S6) und der Murtal Schnellstraße (S36) kreuzt.

Schwerfahrzeug stürzte auf Schnellstraße

Der Lenker aus Tschechien hatte aus ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve in Fahrtrichtung Linz die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Zunächst prallte es links gegen die Mittelleitschiene, ehe es auf die andere Fahrbahnseite geschleudert wurde - dort durchbrach der Sattelzug die Leitschiene und stürzte von der Brücke zehn Meter auf die darunterliegende Fahrbahn der S6.

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„Es ist Diesel und Öl ausgeronnen. Hier ist ein Wasserschutzgebiet. Ölalarm Göss ist mit zwei Fahrzeugen da, um die Flüssigkeit zu binden“, schildert Herbert Strommer von der Feuerwehr St. Michael; auch ein Spezialkran wurde gerufen, um den mehrere Tonnen schweren Lkw anzuheben und zu bergen.

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Das Führerhaus des tschechischen Altglastransporters geriet bei dem Unfall teilweise unter den unbeladenen Auflieger und wurde zusammengedrückt. Der 54-jährige Lenker wurde darin eingeklemmt - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Laut Autobahnpolizei wurde die Leiche noch am Nachmittag zur Bestattung freigegeben. Die Ursache des Unfalls dürfte ungeklärt bleiben. Brems- oder Schleifspuren wurden keine gefunden.

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