Die Vielfalt der friulanischen Küche

Seit Jahren haben die beiden Journalisten Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac ihren Zweitwohnsitz im Friaul. Über ihre Wahlheimat schrieben sie nun ein Kochbuch, das so sein soll wie das Friaul: Einfach, geschmackvoll, typisch, bunt.

"Unsere Friaul Rezepte"
Pichler-Verlag

Buchtipp:

„Unsere Friaul-Rezepte“ von Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac (ISBN 978-3-85431-686-2) ist im Pichler Verlag erschienen und kostet 25 Euro

Von Artischocken und Spargel im Frühling über Fisch und Meeresfrüchte im Sommer, Feigen und getrocknete Tomaten im Herbst bis zu deftigen Bohnengerichten oder Entenbrust im Winter - die Küche der Region ist sehr einfach zu beschreiben, sagt Franz Hlavac: „Die Vielfalt macht das aus, beim Meer der Fisch, in den Bergen die Mahlzeit für die Holzfäller und die landwirtschaftlichen Arbeiter und in der Ebene alle agrarischen Produkte. Es wird sehr viel mit Maismehl gekocht, Polenta gibt es dazu, und sehr viel Fleisch.“

Geordnet nach Jahreszeiten

Insgesamt sind es 109 Rezepte, und zu jedem gibt es eine kleine Vorgeschichte, eine Weinempfehlung und appetitanregende Fotos. Geordnet sind die Rezepte nach Jahreszeiten - und da hat Gisela Hopfmüller gleich eine typisch friulanische Spezialität für den Oktober parat: „Der Radicchio - entweder länglich mit dünnen, schmalen Blättern oder rund und rot. Den Radicchio kann man vielfältig zubereiten: Man kann ihn braten, für Salate, man kann ihn mit einer Bohnensauce verfeinern, da gibt es ganz viele Möglichkeiten, wie man daraus eine ganz tolle Herbstspeise macht.“

Sendungshinweis:

„Radio Steiermark am Vormittag“, 29.10.2014

Der Steiermark nicht unähnlich

Weiters typisch für den Herbst in der Region: Kürbis und Bohnen. „Das Gegenstück zur steirischen Käferbohne sind im Friaul die Borlottibohnen - die kann man schmoren, dünsten, oder auch als in der Suppe genießen“, erzählt Hopfmüller.

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