„Schnee von gestern“ zum Nachlesen

Es gab Zeiten, da drehte man an einer Wählscheibe, um telefonieren zu können - Erinnerungen wie diese gibt es jetzt zum Nachlesen in „Schnee von gestern“ von Friederike Leibl-Bürger und Florian Asamer.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 25.1.2015

Wer denkt nicht gerne an die guten alten Zeiten zurück und an die verklärten Erinnerungen aus Kindheit und Jugend? Dazu gehören auch die beiden Journalisten Friederike Leibl-Bürger, Jahrgang 1973, und Florian Asamer, Jahrgang 1971: Sie lassen mit ihrem Buch die Kindheit in den 70er- und 80er-Jahren noch einmal Revue passieren.

Von Wählscheiben und Schneepflügen

Die wichtigsten Telefonnummern, die wusste man damals selbstverständlich auswendig, gewählt wurde mit Wählscheibe - und es gab strenge Regeln: Zu Mittag durfte nicht angerufen werden, genauso wenig in der Früh oder am Abend während der „Zeit im Bild“ - das alles ist mittlerweile aber „Schnee von gestern“.

Und um beim Schnee zu bleiben: Davon gab es früher bekanntlich viel mehr, und Skifahren war etwas, das noch alle machten. Gelernt haben die Mittvierziger noch einen Schneepflug und nicht das Pizzastück, mit dem ihre Kinder im Skikurs brillieren.

Schnee von gestern Lesezeichen
Verlagsgruppe Styria
„Schnee von gestern“ ist bei Styria premium erschienen und kostet 20 Euro

Da sind aber noch viele andere Details, die die Winter der 70er und 80er im Rückblick so liebenswert machen. Ein Auszug aus dem Buch zum Nachhören:

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Ohne Klimaanlage an die Adria

Unvorstellbar mittlerweile auch die Urlaubsreisen: An die Adria ging es prinzipiell nachts - einerseits, um dem Stau zu entgehen, was nie funktionierte, weil ja auch alle anderen um diese Zeit aufgebrochen sind, andererseits, weil nur die allerwenigsten Autos mit Klimaanlagen ausgestattet waren. Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen gab es ebenfalls nicht, die Kinder verbrachten die nächtliche Fahrt ungesichert und liegend auf der Rückbank, die kleineren sogar auf dem Boden zwischen Vorder- und Rücksitzen - und trotzdem waren sie gut, die alten Zeiten.

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