Slow Food für Abenteurer

Die Zeiten, in denen Fisch nur in Stäbchenform auf den Tisch gekommen ist, sind glücklicherweise vorbei. Das beweist auch das Buch „Abenteuer Fisch“, das die besondere Stimmung am Wasser und die besten Fischrezepte eingefangen hat.

"Abenteuer Fisch"
Brandstätter Verlag

Buchtipp:

„Abenteuer Fisch“ von Alexander & Kaja Quester sowie Joachim Gradwohl (ISBN 978-3-85033-877-6) ist im Brandstätter-Verlag erschienen und kostet rund 30 Euro

Frische Luft, klare Seen, hohe Berge, köstliche Rezepte - das sind die Zutaten von Alexander und Kaja Quester sowie von Joachim Gradwohl für den Genuss von Fisch.

„Abenteuer Fisch“ bietet eine sehr ausführliche Warenkunde, in der unter anderem erklärt wird, wie Fische geschuppt, ausgenommen und filetiert werden; auch Beizen und Räuchern sind keine Hexerei, hält man sich an die Anleitungen der Autoren.

Heimisch & exotisch

Nach einer Liebeserklärung ans Fischen geht’s dann ans Kochen, Braten und Grillen, und da zeigt sich, dass heimische Fische wie Forelle, Saibling, Karpfen oder Zander auch sehr gut zu exotischen Zutaten passen - zum Beispiel ein Zander auf marokkanische Art mit Couscous, getrockneten Marillen, Kardamom, Anissternen und Koriander oder ein marinierter Saibling im Reisblatt mit Mango-Curry-Sauce. Aber auch zu einem gebackenen Karpfen muss es nicht immer Erdäpfelsalat sein: Joachim Gradwohl findet, es passen auch Hummus und Joghurtspinat.

Sendungshinweis:

„Radio Steiermark am Vormittag“, 3.2.2016

Ein eigenes Kapitel inklusive stimmungsvoller Fotos ist dem Steckerlfisch gewidmet, und natürlich kommen auch Liebhaber von Bodenständigerem nicht zu kurz: Sie können mit Reinanke mit Löwenzahn-Bohnensalat oder mit Lachsforelle mit Kartoffelsterz und Linsen eingekocht werden. Sogar eine „Falsche Forelle“ kann durchaus auch mit Fisch zubereitet werden - in diesem Fall mit gebeiztem Saiblingsfilet.

Damit öfter Fisch auf den Tisch kommt

Mit „Abenteuer Fisch“ leisten die Autoren sicherlich ihren Beitrag, dass in den österreichischen Haushalten öfter Fisch auf den Tisch kommt: Der heimische Pro-Kopf-Konsum steigt zwar stetig, mit jährlich 8,3 Kilo liegen die Österreicher aber immer noch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 15 Kilo Fischkonsum.

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