Frida & Fred fördert Tüftelgenies und Tüftelmäuse

Sie sollen das Leben vereinfachen und verändern es in manchen Fällen sogar tiefgreifend: Erfindungen und ihre genialen Schöpfer. Auf sie richtete das Grazer Kindermuseum Frida & Fred sein Ausstellungsprogramm 2016 aus.

Erfindungen prägen unseren Alltag - ein Leben ohne Mobiltelefon, Dusche, Jeans, Auto, Fahrrad oder Kugelschreiber ist kaum mehr vorstellbar. Die neuen Ausstellungen im Grazer Frida & Fred wollen Kindern die Welt der Geistesblitze und Genies näherbringen: „Wir wollen zeigen, was, wann, von wem, warum erfunden wurde - und welche Veränderungen diese Erfindung möglicherweise auch mit sich gezogen hat“, beschreibt Museumsdirektor Jörg Ehtreiber.

Tüftelgenies und Tüftelmäuse
Frida und Fred / Hannes Loske

Geschichte(n) spielerisch entdecken

So werden im Falle des Radios Kinder aufgefordert, ein einfaches Radio selbst fertigzubauen. Schaffen sie es, können sie sich die Geschichte der Erfindung anhören. Daneben können interaktive Fahrräder und Autos ausprobiert oder die Geschichten hinter Teebeutel, Haselnusscreme oder Windelhose erkundet werden. Die kleinen Genies stoßen aber auch auf steirische Erfindungen wie einen Lawinen-Piepser oder einen Kuhmagen-Sensor.

Sendungshinweis:

„Der Tag in der Steiermark“, 29.4.2016

Kleine Tüftelmäuse in Aktion

Auch für die kleinen „Tüftelmäuse“ hat das Kindermuseum eine innovative Entdeckungsreise vorbereitet: Im Untergeschoß des Museums können die ganz jungen Besucher so in reizvollem Dachbodenambiente einfache Maschinen und Antriebe wie Förderbänder, eine Seilbahn oder sogar eine „Mäuseschaukel“ in Bewegung setzen.

Tüftelgenies und Tüftelmäuse
Frida und Fred / Hannes Loske

Apropos „Mäuseschaukel“: Die Kinder bekommen an der Kassa kleine Stoffmäuse mit auf den Weg: „Und mit dieser Kuscheltiermaus gehen sie dann in die Ausstellung. Dort treffen sie auf die Tüftelmäuse Lenz, Kunz, Zitha, Zora und Stritzi, und diese fordern die Kinder auf, etwas zu erfinden: Zum Beispiel eine Streichelmaschine, damit die kleine Maus in den Schlaf gestreichelt wird“, erzählt „Tüftelmäuse“-Kuratorin Bettina Deutsch-Dabernig.

Robotertechnik für kleine große Tüftler

Im angrenzenden Labor „Roboterei“ haben dann die Größten, also Kinder ab acht Jahren, die Möglichkeit, selbstständig aus verschiedenen Modulen Roboter zu bauen und selbst zu programmieren.

Tüftelgenies und Tüftelmäuse
Frida und Fred / Hannes Loske

Während der frühere Hauptbevollmächtigte des US-Patentamtes, Charles H. Duell, bereits im Jahr 1899 festhielt: „Alles, was erfunden wurde, wurde bereits erfunden“, waren die ersten Testbesucher der Grazer Ausstellung anderer Meinung. Auf einem Pin-Bord können sie eintragen, welche Erfindung sie sich noch wünschen. Zum Beispiel „einen automatischen Tierstimmenübersetzer“ oder auch „einen Wäschezusammenleger“ - Tüftelgenies aufgepasst!

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