Ein neuer Fall für Pierre Durand

Es ist Frühling in der Provence. Mit der Idylle ist es aber vorbei, als Paulette Simonet, Inhaberin einer Kosmetikfirma, tot im Kessel ihrer Seiferei aufgefunden wird - ein neuer Fall für Sophie Bonnets Dorfpolizisten Pierre Durand.

"Provenzalische Intrige"
Blanvalent-Verlag

Buchtipp:

„Provenzalische Intrige“ von Sophie Bonnet ist bei Blanvalet (ISBN 978-3-7645-0555-4) erschienen und kostet 15,50 Euro

Pierre Durand ist mittlerweile in sein renoviertes Bauernhaus eingezogen, allerdings wachsen ihm die Kosten dafür über den Kopf - und weil ihn auch sein ihm direkt vorgesetzter Bürgermeister in Sachen Gehaltserhöhung und bessere Ausstattung der Police municipale nicht unterstützt, beschließt er, sich für den Posten des Kriminalkommissars von Cavaillon zu bewerben.

Eine tote Seifenfabrikantin

Die Entscheidung, ob Pierre Durand oder sein direkter Konkurrent Robert Lechat den Job bekommt, steht unmittelbar bevor, als plötzlich die Seifenfabrikantin Pauline Simonet tot in ihrer Firma gefunden wird. Schon bald stellt sich heraus, dass die innovative Fabrikantin einem Mord zum Opfer gefallen ist, und die beiden Konkurrenten Pierre Durand und Robert Lechat müssen gemeinsam im Ermittlerteam arbeiten.

Nicht nur diese Tatsache bereitet Pierre Durand Kopfzerbrechen, sondern auch der Fall an sich: Viele geschäftliche Konkurrenten, aber auch Angestellte und Familienmitglieder zählen zum großen Kreis der Verdächtigen, und dann verschwindet plötzlich auch noch Pauline Simonets Sohn Matheo. Und als ob dieser Fall nicht ohnedies genug Kopfzerbrechen bereitet, breiten sich plötzlich auch in der Beziehung zu seiner Freundin Charlotte dunkle Wolken aus.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 10.7.2016

Spannung, kombiniert mit französischer Lebensart

Wie schon in den ersten beiden Fällen beweist Sophie Bonnet auch in den „Provenzalischen Intrigen“, dass sich Krimispannung und französische Lebensart nicht ausschließen müssen, und so wird dem Leser auch Gusto auf die Landschaft der Provence und die französische Küche gemacht. Allerdings sollte man sich - und daher ist dieser Krimi gerade für den Sommer so gut geeignet - zum Lesen Zeit nehmen, denn hat man das Buch erst einmal in die Hand genommen, kann man es kaum mehr weglegen.

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