25 Jahre THEO: „Kinder der Sonne“

Vor 25 Jahren hat das Theater Oberzeiring (THEO) mit Peter Turrinis „Die Wirtin“ gefeiert - seither gab es 121 Stücke, davon fast 50 Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen. Gefeiert wird mit Maxim Gorkis „Kinder der Sonne“.

Sendungshinweis:

„Der Tag der Steiermark“, 26.7.2016

Von Shakespeare bis Lessings Emilia Galotti: Das THEO blickt auf schaffens- und ereignisreiche Jahre zurück. „Vor allem hängengeblieben ist die Zeit, als wir ein altes Stallgebäude in die Studiobühne eingebaut haben, wo es eine Vielzahl von Helfer aus dem Dorf gegeben hat und uns geholfen hat, egal ob bei Maurerarbeiten, beim Bodenlegen oder wo auch immer - das waren blutjunge Studenten, die auch heute noch im Ensemble sind, aber auch Hilfe in Form von Spenden von Privatpersonen, und ein ganz großer Helfer war der Kulturverein, der uns sehr unter die Arme gegriffen hat“, erzählt Gründer Peter Faßhuber.

„Es ist etwas unglaubliches passiert“

Von sieben oder acht Vorstellungen im Jahr bis hin zu 100 Vorstellungen machte das THEO alles durch: „Es ist was unglaubliches passiert, denn unsere Region - das gesamte Murtal - ist von einer Abwanderung betroffen, und das bedarf einer großen Form von Initiative, um die Leute zum Dableiben zu motivieren - das macht einen natürlich glücklich, hier in der Region jenseits von urbanen Zentren so etwas aufzubauen und dass sich so etwas auch etablieren kann“, erzählt Faßhuber. Das Ziel, anspruchsvolles Theater in der Region zu verankern, ist schon lange passiert.

„Kinder der Sonne“ zum Jubiläum

25 Jahre nach der ersten Premiere feiert im THEO Maxim Gorkis „Kinder der Sonne“ Premiere: „Wir beschäftigen uns in unserer Theaterarbeit immer sehr damit, was gerade vor sich geht, und Gorki hat das vor 100 Jahren schon gemacht, jedoch hat es eine unglaubliche Aktualität, und die Menschen merkten nicht, ob sich die Welt groß verändert, denn früher wie heute lebte man, als gäbe es kein Morgen, und man hat sich in Sicherheit gewogen. Wir befinden uns sehr stark in so einer Situation, doch es wird ein Morgen geben - Gorki hat daraus eine Komödie gemacht, und das ist eine ganz besondere Herausforderung“, erzählt Faßhuber. „Kinder der Sonne“ läuft bis 21. September im THEO.

"Kinder der Sonne"
THEO

25 Jahre im Bild

Zum Geburtstag lockt das THEO außerdem mit einer Ausstellung von Hans Engel aus Pöls, welcher das Theater schon seit Anbeginn mit seiner Kamera begleitet. Die Schwarz-Weiß-Fotografien werden im Studioraum - dem Raum, in dem die erste Premiere stattfand - präsentiert; Die Jubiläumsausstellung kann man an Spieltagen ab 19.00 Uhr bestaunen.

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