Willkommen im Murtal!

Tolle Sehenswürdigkeiten, spannende Geschichte, herrliche Kulinarik: Die 13 steirischen Bezirke haben viel zu bieten. Welche Besonderheiten Murtal auszeichnen, verraten Heimatsommer-Bezirkstelegramm und -tipps.

Drei Tage über Stock und Stein

Seit 55 Jahren findet in Knittelfeld die mittlerweile legendäre internationale Dreitageswanderung statt: 120 Kilometer geht es dabei bergauf und bergab von Steinplan über Maria Schnee und auch beim Red Bull Ring vorbei - bei der diesjährigen Hitze eine ganz besondere Herausforderung für die rund 400 Teilnehmer, jedoch keine, die abschreckt: Ein Wanderer wird heuer laut den Veranstaltern sogar zum 54. Mal mitmachen.

Käfermuseum in Gaal

In Gaal, versteckt in einem Seitental des Murtals - dort, wo im Winter Skistars trainieren -, treiben das ganze Jahr über zwei Motorsportsüchtige ihr Unwesen: Der eine hat seinen Traum wahr gemacht, der andere ist eine österreichische Motorsportlegende – gemeinsam betreiben sie in der Gaal ein VW-Käfermuseum und einen Rennfahrsimulator: Arnold Kravanja und Walter Penker.

Vom klassischen VW-Käfer über den VW-Schwimmwagen bis hin zum gelben Puma aus Brasilien - für Käfer-Begeisterte bleibt im VW-Käfermuseum in Gaal kein Wunsch unerfüllt. Auch als Zufluchtsort bei heißen Sommertemperaturen ist das Museum beliebt: In dem alten Stallgebäude bleibt die Temperatur über das ganze Jahr konstant kühl.

Käfermuseum
Käfermuseum

Für Formel-1-Fans gibt es seit neuestem auch die Möglichkeit, selbst zu lenken, erklärt Arnold Kravanja: „Wir haben auch Simulatoren jetzt neu hier vor allem für die Jugend und ein bisschen eine Beschäftigung auch für Möchtegern-Rennfahrer - die können einmal probieren damit sie sehen, wie schwer das eigentlich ist, weil die meisten glauben ja, das ist relativ einfach.“

Mit einer Produktionsmenge von rund 6.000 bis 7.000 Tonnen Käse, 5.000 Tonnen Topfen und 3.000 Tonnen Butter zählt die Molkerei in der Obersteiermark eher zu den kleinen Molkereiunternehmen.

Milch erleben

In der Milcherlebniswelt in Knittelfeld können Besucher den Weg der Milch vom Bauern bis hin zum fertigen Milchprodukt erleben. Die Entscheidung, die Türen der Molkerei für Besucher zu öffnen, erfolgte ganz bewusst, wie der Geschäftsführer der Obersteirischen Molkerei, Friedrich Tiroch, sagt: „Wir haben es ja in der letzten Zeit als Molkerei verabsäumt, die Konsumenten zu uns in das Unternehmen einzuführen, aus hygienischen Richtlinien heraus. Jetzt gehen wir sehr bewusst den Weg, wieder all unseren Konsumenten zu zeigen, wie Käse, wie Butter und andere Molkereiprodukte gemacht werden.“

Milcherlebniswelt
Obersteirische Molkerei

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 31.7.2017

Bei der Genusstour durch die obersteirische Molkerei kommt keiner der Sinne zu kurz: Von einer Glasscheibe aus sieht man direkt in das Herz der Molkerei - die Käseküche. „Da kann man die Presswanne sehen, wo der Käsebruch abgefüllt wird, wo dann praktisch der grüne Käse in das Salzbad kommt und dann mit dem Lkw nach Spielberg gebracht wird, wo er dann in die Reifung und die Verpackung kommt“, erklärt Stefanie Rössler von der Obersteirischen Molkerei.

„Hier war das Abenteuer vor der Tür“

Ein prominenter und gleichzeitig reichlich kontroversieller Künstler aus dem Bezirk Murtal ist der Kabarettist, Musiker, Sänger und Maler Alf Poier. Er arbeitet zwar schon lange in Wien, kommt aber regelmäßig in die Steiermark, um seine Eltern - beide in den 80ern - zu besuchen.

Alf Poier
Jaqueline Traxler
Alf Poier wurde am 22. Februar 1967 in Sankt Peter ob Judenburg geboren

Bei so einem Heimatbesuch ist Poiers ehemaliges Stammwirtshaus - das seiner Großcousine, der Stocker Vroni in Furth, einem Ortsteil von St. Peter ob Judenburg - natürlich ein Fixpunkt. Für Landeshauptleute, Minister, Künstler - mag es der perfekte Ort sein, ein berühmtes „Bratl“ zu genießen. Für Poier ist es der ideale Ort, um sich an seine Kindheit zu erinnern: „Hier war das Abenteuer vor der Tür. Ich weiß noch, wie ich da aufgewachsen bin, wir haben Gocarts, Hütten im Wald gebaut. Heute musst du immer wohin fahren: ‚Fahr‘ ma in Disneypark.’ Der ganze Feistritzgraben war ein Disneypark - nur viel größer, viel interessanter. Dann gibt’s da oben die Rauber Felsen. Das ist so eine Höhle, da habe ich mich nach dem Song Contest versteckt, wie sie mich gesucht haben.“

Flower Power im Heimatsommer

Musik, Tanz und jede Menge gute Laune: Im Rahmen des heurigen Heimatsommers geht das ORF-Steiermark-Team auf große Flower-Power-Tour und bringt in alle steirischen Bezirke love, peace & happiness - mehr dazu in Auf Flower-Power-Tour durch die ganze Steiermark

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