Ein Tag und alles anders

Lina ist eine junge, aufstrebende Wissenschaftlerin und steht kurz vor ihrer Promotion. Im Debütroman von Alexandra Fabisch „Ein Tag und alles anders“ geht es um skurille und verworrene Liebesgeschichten.

Zwischenmenschliche Kontakte sind Lina nicht sehr wichtig, viel wichtiger ist ihr die Arbeit im Labor. Fabio ist das krasse Gegenteil: Der Jungjournalist, Sohn aus reichem Haus wechselt von einer Party zur anderen und hat ständig eine attraktive Begleiterin an seiner Seite.

"Ein Tag und alles anders"
Blanvalet-Verlag

Eine verhängnisvolle Wette

Nach einer langen Partynacht schließt er mit seinem Freund Nik eine verhängnisvolle Wette ab: Fabio behauptet, dass er es schafft, dass sich die nächste Frau, die ihm begegnet, in ihn verliebt - und das noch dazu innerhalb von 24 Stunden. Als Wetteinsatz werden 100 Euro ausgemacht, und Fabio startet sein Abenteuer.

Es dauert gar nicht lange, kaum tritt er aus dem Haus, läuft er in Lina hinein, doch die passt überhaupt nicht in sein Beuteschema. Dennoch setzt Fabio alles in Bewegung, um Lina für sich zu gewinnen - zunächst einmal nur, um die Wette zu gewinnen; doch je länger der Tag dauert, umso mehr erwachen seine Gefühle für Lina.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen Steiermark“, 11.2.2017

Gelungener Debütroman

Doch dann spätabends kommt es zum großen Knall: Plötzlich taucht Nik auf und spricht großspurig von der Wette. Lina ist stinksauer und bricht jeglichen Kontakt zu Fabio ab. Als sie nach bestandener Doktoratsprüfung überhaupt Hamburg verlässt, um in Polen eine Forschungsstelle anzunehmen, scheint überhaupt alles aus, doch dann kommt es völlig anders?

Wie, das sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Sehr wohl verraten sei, dass der Debütroman von Alexandra Fabisch absolut gelungen ist: Leichte Kost, angenehm zu lesen. Einzig das letzte Kapitel hätte es meiner Meinung nach nicht mehr gebraucht - die Geschichte hätte schon vorher ein Ende finden können.

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