Sandra Mohr ermittelt wieder

Sandra Mohr und Sascha Bergmann haben es wieder mit einem mysteriösen Mordfall zu tun - und die achte Folge ihrer „Steirerkrimis“ mit dem Titel „Steirerquell“ siedelt Claudia Rossbacher im Thermenland an.

Der neue Krimi von Claudia Rossbacher beginnt dort, wo der letzte geendet hat: bei der Hochzeit von zwei Kollegen des LKA Graz. Sandra Mohr erhält dabei einen dramatischen Hilferuf ihrer besten Freundin Andrea - und ab diesem Moment ist diese Freundin nicht mehr erreichbar. „Dann beginnt die Suche nach ihrer besten Freundin Andrea, und die Sandra weiß eben nur, dass die Andrea das Wochenende in einem Wellnesshotel im Thermenland verbringen wollte - und damit beginnt sie halt, nach Spuren zu suchen“, erzählt die Autorin.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 25.2.2018

Recherche in der Tattoo-Szene

Der Fund einer verkohlten Frauenleiche führt die Ermittlungen schließlich auch in die Tattoo-Szene: „Da hab’ ich auch brav recherchiert. Ich selbst bin ja nicht tätowiert, aber nicht, weil es mir nicht gefällt, sondern weil auf meine alten Tage muss das nicht mehr sein. Wäre ich jung, hätte ich sicher Tätowierungen, aber jetzt fang’ ich nicht mehr damit an. Insofern musste ich natürlich auch bei Profis recherchieren, wie lang so etwas dauert, das Wie, das Wo, das Was und das Wann - damit es auch realistisch ist.“

Wann kommen Mohr und Bergmann zusammen?

Wie in den sieben Krimis zuvor, setzt Claudia Rossbacher auch in „Steirerquell“ auf die erfolgreiche Mischung aus Lokalkolorit, Krimispannung und der zwischenmenschlichen Spannung der beiden Ermittler - und da tut sich im Laufe dieser Geschichte wieder einiges: „Ich denke einmal, die Spannung und die Konflikte zwischen Sandra Mohr und Sascha Bergmann machen einen großen Teil des Reizes der Bücher aus, auch wenn die Handlung oftmals ganz anders ist, die Chemie zwischen den beiden bleibt, und die soll auch so bleiben. Ich werde natürlich oft gefragt, wann denn die beiden endlich zusammen kommen, und ich sag dann immer, im letzten Band - vorher sicher nicht.“

"Steirerquell"
Gmeiner-Verlag

Eine kleine Einschränkung gibt es dann aber doch: „Sag niemals nie, man weiß es ja nicht, wenn die Fantasie mit mir durchgeht - so sicher ist es dann auch wieder nicht“, sagt Rossbacher.

Keine Ende in Sicht

Fest steht allerdings schon Band neun: Er wird 2019 erscheinen und ins Sausal in der Südsteiermark führen. Und auch dann soll noch lange nicht Schluss sein, verrät die Erfolgsautorin: „Solange diese Bücher so gerne gelesen werden, wäre ich völlig irre, das wegzuschmeißen. Ich seh’ es ja auch bei einigen Kollegen, die dann nach vier, fünf Bänden die Nase von den Ermittlern so voll haben, dass sie etwas anderes schreiben, und ich kenn’ keinen, der dann ähnlich erfolgreich ist, und dann sind sie eigentlich alle reumütig wieder zu ihrer alten Reihe zurückgekehrt. Der Leser hat nun einmal eine Erwartungshaltung, und warum soll man die nicht erfüllen?“

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