Galerie Gölles bricht mit Schönheitsidealen

Aktuelle Arbeiten von Hubert Schmalix und Gabi Trinkaus zeigt die Fürstenfelder Galerie Gölles. Während sich Trinkaus vermeintlichen Schönheits- und Urlaubsidealen widmet, rückt Schmalix Landschaftsliebe in den Vordergrund.

Sendungshinweis:

„Der Tag in der Steiermark“, 5.3.2018

„Beginnen wir bei den Poollandschaften, wo Urlaubsdestinationen, Ressortstädte entstehen, wo Leute, die eigentlich in Wohnblocks wohnen, auch ihre Urlaubszeit in Ghettos, einer Einheitskultur, verbringen“, erläutert Galerist Anton Gölles bei einem Rundgang durch die neue Ausstellung das Werk von Gabi Trinkaus.

Galerie Gölles
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Der alltäglichen Einheitskultur geben sich viele auch im Urlaub hin

Trinkaus thematisiert auf Hochglanzbildern auch Schönheitswahn und Wissenschaft: „Da geht’s um Kritik an der Werbeindustrie - es wird ein Ideal vorgegeben, das nicht erreicht werden kann und zu übersteigertem Schönheitswahn oder Schlankheitswahn führt“, so Gölles. Gleichzeitig wird auch das Thema Klonen behandelt: „Da werden verschiedene Körperteile zusammengestückelt zu einem idealen Menschen.“

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Auch mit Schönheitsidealen hat Trinkaus sich auseinandergesetzt

Im Gegensatz dazu zeigt der in Los Angeles lebende Grazer Künstler Hubert Schmalix in neuen Bildern Natur und Landschaften in reinster Idylle: „Er führt in seinen Landschaftsbildern die Tradition der Romantik weiter, hat keine Scheu, sich alten Mühlen, Gebirgsbächen zu widmen und führt das weiter zu einer zeitgenössischen Auseinandersetzung“, so Gölles.

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Schmalix spielt mit zeitgenössischer Landschaftsidylle

Bis zum 7. April sind die Arbeiten von Hubert Schmalix und Gabi Trinkaus noch in der Galerie Gölles in Fürstenfeld zu sehen.

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