„Omawissen“ für alle Hobbygärtner

Der Frühling lockt in den nächsten Tagen und Wochen wieder zahlreiche Hobbygärtner ins Freie - und wer sich nicht ganz sicher ist, wann welche Pflanze wie gepflegt werden sollte, der bekommt jetzt prompte und kompetente Hilfe.

Egal, ob im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett - jeder kann selbst etwas ansetzen und das später auch ernten: Garteln wird immer beliebter - allein das Wissen fehlt oft. Genau da soll die Initiative „Natur im Garten“ helfen: Biogartenexpertin Angelika Ertl-Marko will mit diesem Projekt sowohl Privatgärtner als auch Gemeinden und Betriebe ansprechen.

„Natur im Garten“

„Dieses Wissen der Oma, das früher alle hatten, da wollen wir wieder hinkommen. Zu sagen: Was braucht eigentlich der Boden, damit ich nahrhafte Lebensmittel habe? Was braucht mein Garten? Und um dieses Wissen geht es, dass man das wieder ganz stark macht“, sagte Ertl-Marko.

Frühlingsprimerl
ORF

Gemeinsam mit dem Lebensressort des Landes Steiermark und der Ökoregion Kaindorf werden in den kommenden Monaten zahlreiche Vorträge und Stammtische organisiert; außerdem wird auf Veranstaltungen wie Baumschnittworkshops hingewiesen, und es wird ein eigenes „Natur im Garten“-Magazin geben.

Sendungshinweis

„Radio Steiermark am Vormittag“, 8.3.2018

Ein sichtbares Zeichen setzen

Und wer seinen Garten selbst ökologisch bewirtschaftet, kann das künftig auch nach außen zeigen, erklärte Thomas Karner von der Ökoregion Kaindorf: „Da kommt bei Interesse eine ausgebildete Person von uns dort hin und spricht als eine Art Beratung mit dem Gartenbesitzer. Dann wird ein Protokoll erstellt, und wenn die wichtigsten Kriterien erfüllt sind, gibt es eine Plakette als sichtbares Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Das heißt in erster Linie: frei von Pestiziden, frei von chemischen Düngemitteln und frei von Torf.“

Das „Natur im Garten“-Telefon ist kostenlos von Montag bis Freitag unter der Nummer 03334/31700 erreichbar.

Die Hotline für alle Hobbygärtner

Das Herzstück von „Natur im Garten“ ist aber eine kostenlose Telefonhotline, so Ertl-Marko: „Das Gartentelefon, wo man anrufen und einfach sagen kann: Ich habe da einen Käfer gefunden, den ich nicht kenne. Oder wie schneide ich meine Hecke? Oder welche Pflanzen brauche ich für einen naturnahen Garten? Alle diese Fragen können an die Profis gestellt werden, und die geben dann Auskunft.“

Nichts machen für mehr Natürlichkeit

Einen Tipp hat Ertl-Marko für all jene parat, die einen möglichst natürlichen Garten haben wollen: „Machen Sie einfach nichts - denn je mehr ein Rasen gemäht, Platten gelegt oder Kies gestreut wird, desto weniger natürlich ist der Garten.“

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