Die richtigen Züge in Spiel und Leben - für uns!

Dass das königliche Spiel nicht nur Menschen, sondern auch Nationen verbindet, beweist der Weizer Harald Göslbauer: In seinem Schachclub unterrichtet er Schüler über die richtigen Züge in Spiel und Leben.

Kennen Sie auch jemanden, der freiwillig und ehrenamtlich seinen Mitmenschen hilft? Dann melden Sie sich bitte hier bei uns.

Harald Göslbauer war sein Leben lang beruflich im Ausland unterwegs - Südamerika, Indien und Afrika sind nur einige Stationen. Jetzt - im Ruhestand und wieder zurück in Ratten - will er eine wichtige Erfahrung weitergeben: „Auf Montage im Kraftwerksbau überall auf der Welt habe ich gemerkt, dass man durch Vereine am besten integriert wird - und das will ich jetzt in Ratten versuchen.“

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Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 18.3.2016

In dem kleinen 1.200-Einwohner-Ort im Bezirk Weiz leben traditionell viele Familien mit Migrationshintergrund - so kommt ein Drittel der 46 Volkschulkinder aus anderen Ländern. Auf deren Herkunft kommt es jedoch überhaupt nicht an, schon gar nicht, wenn Göslbauer da ist und die Schachbretter ausgepackt werden, „weil nicht die Sprache eine Rolle spielt, sondern das Spiel, das Miteinander. Dadurch wächst die Gruppe zusammen - und Teamgeist entsteht“, freut sich Direktorin Petra Eisner.

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18. März: Schach verbindet

ORF Steiermark-Reporterin Ulli Enzinger hat Harald Göslbauer besucht.

„Schach ist wie das Leben“

Geduld und Achtsamkeit im Umgang miteinander - darum geht es Harald Göslbauer: „Wir haben elf Kinder mit Integrationshintergrund, und die sind schon sehr gut eingebürgert, auch wegen dem Schach. Schach ist so wie das Leben: Wenn man zu schnell zieht, macht man Fehler. Und im Leben gilt auch: Wenn man etwas Unüberlegtes tut, ist das meist ein Fehler.“ Das versuche er auch seinen 23 Schach-Schülern weiterzugeben.

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Gemeinsam erfolgreich

Egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund - der Rattener Schach-Nachwuchs ist begeistert wie erfolgreich: Neben tollen Freundschaften konnte er sich damit auch unlängst bei der steirischen Schacholympiade über Top-Platzierungen freuen.

Aber auch Göslbauer nimmt viel aus seinem freiwilligen Engagement mit: „Es freut mich, wenn die Kinder gute Resultate haben, langsam spielen - ich bin zufrieden und muss sagen: Es füllt mich aus.“

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