Taschenkauf mit gutem Gewissen - für uns!

Durch die Herstellung der tag.werk-Taschen werden beschäftigungslose Jugendliche in schwierigen Situationen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Andrea Lemmerer unterstützt das Caritas-Projekt als Ehrenamtliche.

Kennen Sie auch jemanden, der freiwillig und ehrenamtlich seinen Mitmenschen hilft? Dann melden Sie sich bitte hier bei uns.

Mit der Herstellung von bunten Taschen aus gebrauchten Lkw- oder Zeltplanen hat sich tag.werk in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Mitverantwortlich dafür sind Ehrenamtliche wie die 25-jährige Studentin Andrea Lemmerer: „Ich wollte schon immer etwas Ehrenamtliches machen. Eines Abends bin ich dann vor dem Laptop gesessen und zufällig auf die Internetseite der Caritas gestoßen. Da habe ich gesehen, dass sie bei tag.werk jemanden für den Verkauf suchen, und weil ich schon im Verkauf gearbeitet habe, dachte ich mir, das wäre doch was für mich.“

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Engagement aus Überzeugung

Jetzt ist Andrea eine von fünf Ehrenamtlichen im Grazer tag.werk und hauptsächlich in der Kundenberatung tätig: „Wir haben aber auch sehr viele Bestellungen. Sonst schaue ich, dass der Laden immer in Ordnung ist und genügend Ware da ist.“

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Sendungshinweis:

„Steiermark heute“,
27.5.2016

Was sie in ihrer freiwilligen Arbeit bestärkt? „Es gefällt mir, dass die Jugendlichen - auch wenn sie aus sozialen oder familiären Gründen einen schwierigen Zugang zur Arbeitswelt haben - einen regelmäßigen Tagesablauf bekommen: Sie treffen sich hier und verstehen sich auch ziemlich gut miteinander“, freut sich die Studentin.

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Oft der erste Kontakt mit der Arbeitswelt

Gefertigt werden die Taschen von Jugendlichen, die an einem Beschäftigungsprojekt der Caritas teilnehmen: „Im tag.werk werden die Taschen von Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren produziert, die im Moment in keiner Ausbildung oder Lehre sind und keine Arbeit haben. Sie werden stundenweise bezahlt - für viele ist das der erste Kontakt mit dem Arbeitsmarkt, wo sie parallel zum Taschenmachen die wichtigsten Soft Skills wie Pünktlichkeit oder Ordnung mitbekommen“, erklärt Projektleiter Michael Eisner.

Bis zu zwölf Jugendliche können gleichzeitig in der Werkstatt beschäftigt werden; im Jahr produzieren sie über 2.500 individuell gestaltete Taschen, die im hauseigenen Shop in der Mariahilferstraße verkauft werden - und das ausschließlich von Ehrenamtlichen.

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„Freiwillige sind ganz große Stütze“

Der tag.werk-Shop ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet - ohne Menschen wie Andrea wäre das undenkbar: „Die Freiwilligen verkaufen nicht nur die Taschen, sondern geben auch weiter, wer sie produziert und was hinter dem Projekt steckt. Weil sie freiwillig zu uns kommen, zeigen sie ein ganz großes Engagement und können diese Leidenschaft auch den Kunden weitergeben - sie sind eine ganz große Stütze“, ist Eisner dankbar.

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