Hilfe für die Lebenshilfe

Mehr als 2.500 Menschen mit Beeinträchtigung werden von der Lebenshilfe Steiermark betreut. Einige von ihnen sind in der Tageswerkstatt Arnfels tätig - und ihnen könnte „Licht ins Dunkel“ unter die Arme greifen.

Lebenshilfe Arnfels
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Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 3.12.2017

In den Werkstätten der Lebenshilfe finden Menschen mit Behinderungen ihren Platz im Arbeitsleben - so auch in der Werkstätte in Arnfels, wo 34 Teilnehmer in den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigt sind, vorwiegend in der Keramik, „aber auch in den Dienstleistungsbereichen, der Hausmeisterei und beim Bügeln“, verrät der Leiter der Lebenshilfe in Arnfels, Christian Hödl.

Unterstützung für das Christkind

Viele Teilnehmer haben sich auch dem Bürobereich verschrieben. Eine ganz besondere Stimmung herrscht derzeit allerdings in den Werkstätten selbst, wo dem Christkind eifrig unter die Arme gegriffen wird: Thomas etwa arbeitet in der Kerzenwerkstatt, in der neben klassischen Stab- und Stumpenkerzen auch Tannenbäume, Herzen oder Rosen gegossen werden.

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Patrick zeigt, wie Dufthäuser zu kleinen Kunstwerken werden

In der Tonwerkstätte wird ebenfalls eifrig gearbeitet - Patrick bemüht sich, dass die Dufthäuser für Weihnachten besonders schön werden. Neben ihnen entstehen hier auch Engel und Mobiles: „Fertige Kugeln müssen wir ausputzen, zum Brennofen hinuntertragen - und da haben wir schon viel zu tun“, schildert Nicole einen der Arbeitsabläufe für die Mobiles. Doch auch Schilder werden in liebevoller Handarbeit gefertigt - „Tonschilder, was mir halt so einfällt“, schmunzelt Mario.

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Fleißig wird in der Werkstätte gewerkelt und gepinselt

Wunsch nach mehr Barrierefreiheit

Er und seine Kollegen fühlen sich in der Werkstätte sehr wohl und rundum versorgt. Doch auch hier in der Tageswerkstatt Arnfels gilt es, so manche Hürde zu überwinden - Hödl betont: „Wir haben eine sehr große Werkstatt - mittlerweile eben diese 34 Kunden im Haus; acht Rollstuhlfahrer, die auch im Erdgeschoß und Kellergeschoß beschäftigt sind. Barrierefreiheit wäre natürlich ein großes Anliegen bei uns im Haus.“

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Mit einem Lift könnte der Alltag bei der Lebenshilfe erleichtert werden

Gerade für einen Rollstuhlfahrer ist der Weg vom Erdgeschoß in den Keller ein großer Aufwand - „speziell im Winter oder wenn es regnet, müssen die Leute angezogen werden. Dann muss man im Außenbereich über einen relativ steilen Weg in den Kellerbereich - und das ist sehr mühsam.“ Der große Wunsch ans Christkind sei deshalb „ein schöner Lift im Außenbereich, der angebaut werden könnte“, so Hödl, dessen Wunsch von „Licht ins Dunkel“ erfüllt werden könnte.

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