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Der steirische Olympia-Veteran
Er ist erst 32 Jahre alt und trotzdem der steirische Olympia-Veteran: Der Nordische Kombinierer Mario Stecher nimmt in Vancouver an seinen fünften Olympischen Spielen teil - und das durchaus mit Medaillenchancen.
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Mit relativer Gelassenheit nach Vancouver
Mit der fünften Olympia-Teilnahme ist Mario Stecher gemeinsam mit Alois Stadlober steirischer Olympia-Rekordler - und angesichts seiner vielen Olympia-Starts ist der Eisenerzer auch relativ gelassen nach Kanada gereist.
"Eine ganz lockere Geschichte ist Olympia nie, das ist nur einmal in vier Jahren, und da möchte man natürlich eine gute Leistung bieten. Aber es ist nicht mehr so wie vor 16 Jahren, dass es mich beim Hinfahren vor lauter Nervosität schon fast z'rissen hat, so ist es nicht mehr", so Stecher.
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"Wir haben das Ziel, eine Medaille zu erringen." |
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"Der Papierform nach ein Medaillengarant"
Anders als der erfolgreichste steirische Langläufer Alois Stadlober hat der Nordische Kombinierer aber auch Olympia-Medaillen zu Hause: Nach Bronze mit der Mannschaft 2002 ist Stecher in Turin vor vier Jahren Mannschaftsolympiasieger geworden.
Und auch bei seinen fünften und letzten Olympischen Spielen ist das Ziel eine Medaille: "Wir haben das Ziel, eine Medaille zu erringen, und die Leistungen, die wir der Papierform nach haben, die bürgen dafür, dass man ein Medaillengarant ist, und wir werden unser Bestes versuchen."
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Geht man nach den letzten Ergebnissen, dann sollte Stecher auch im Einzel um eine Medaille mitmischen können - immerhin stand er in den letzten drei Weltcupbewerbe vor Olympia immer auf dem Stockerl, den letzten Bewerb in Seefeld gewann er sogar. |
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"Nach dem Wettkampf kommt man heim, da verspürt man ein Glück, wenn der Bub da ist, wenn die Frau da ist, das ist einfach schön." |
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Frau und Sohn beflügeln
Beflügelt scheint der Eisenerzer, der schon seit Jahren in Arzl im Pitztal in Tirol lebt, von seiner neuen familiären Situation: Seit dem 26. Oktober sind Mario Stecher und seine Frau Carina Eltern eines Sohnes; und Dank des kleinen Davids trat der sportliche Ehrgeiz bei dem 32-Jährigen etwas in den Hintergrund: "Da spielt es jetzt nicht so eine Rolle, ob ich im Sport wirklich diesen 100-prozentigen Erfolg habe. Nach dem Wettkampf, nach getaner Arbeit praktisch, kommt man heim, da verspürt man ein Glück, wenn der Bub da ist, wenn die Frau da ist, das ist einfach schön."
Prominente Schwager und Fast-Schwägerin
Ganz ohne seine Familie muss Mario Stecher in Vancouver nicht auskommen: Sein Schwager Benjamin Raich und seine Fast-Schwägerin Marlies Schild sind ja auch dabei - und wenn nicht alles schief geht, sollte es im Hause Stecher-Raich-Schild auf alle Fälle die eine oder andere olympische Medaille zu feiern geben.
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steiermark.ORF.at - Extra
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