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Das ABC der Vitamine |
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Fettlösliche Vitamine
Bis heute kennen wir 13 verschiedene Vitamine. Vitamin C sowie der Vitamin-B-Komplex zählen zu den wasserlöslichen Vitaminen. Mit Ausnahme von Vitamin B12 können sie nur in geringem Umfang gespeichert werden. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlösende Vitamine, die bei ausreichender Versorgung im Körper über längere Zeit gespeichert werden können.
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Vitamin A
Vitamin A (empfohlene Tagesdosis: 1 bis 2 mg) kommt in pflanzlichen Nahrungsmittel - vor allem in gelbem und grünem Gemüse - Fleisch und Fisch vor; es ist vor allem für die Zellen der Netzhaut wichtig, ferner benötigen es Haut- und Schleimhäute.
Mangelzustände gibt es bei uns praktisch nur nach ausgedehnten Darmoperationen und bei schwerer Unterernährung. Ein Frühsymptom für einen Mangel ist die Nachtblindheit.
Ein Zuviel an Vitamin A führt zu einer Hypervitaminose, die zu einer Schädigung der Leber führt. Ein Zuviel in der Schwangerschaft kann zu Entwicklungsstörungen beim Embryo führen. Die Reserven in der Leber reichen für etwa 24 Monate. |
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Vitamin D
Vitamin D (empfohlene Tagesdosis: 5 - 10 Mikrogramm pro Tag) kommt in Fleisch, in Milchprodukten, in Eiern und in Fisch vor. Es ist wichtig für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, die Kontrolle der Kalziumausscheidung in der Niere und den Einbau von Kalzium in Knochen und Zähne.
Bei ungenügender Zufuhr kommt es zur Rachitis (weichen, verformten Knochen bei Kindern) bzw. bei Erwachsenen zur Osteoporose (Abbau von harter Knochensubstanz).
Ein Zuviel an Vitamin D führt zur Hypervitaminose und zu erhöhten Kalziumspiegeln. Das äußert sich in Verwirrtheit bis hin zur Psychose, Krämpfen und potentiell tödlichen Herzrhythmusstörungen. |
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Vitamin K
Vitamin K (Tagesdosis: 30 -50 Mikrogramm) kommt in grünem Gemüse vor, es ist essentiell für die Bildung der Gerinnungsfaktoren im Blut und spielt eine Rolle in der embryonalen Knochenentwicklung.
Ernährungsbedingte Mängel kommen im Erwachsenenalter nicht vor. Bei Säuglingen kann es aufgrund der nicht gefüllten Leberspeicher zu Hirnblutungen kommen. Es wird daher immer eine prophylaktische Gabe von Vitamin K durchgeführt. Ein Mangel zeigt sich in Form von Spontanblutungen oder nicht stillbaren Blutungen nach Verletzungen. |
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Vitamin E
Vitamin E (der durchschnittliche Tagesbedarf beträgt 10 - 15 mg) kommt in Pflanzenölen, Nüssen und in Vollkorngetreide vor.
Seine genaue Bedeutung wird derzeit noch eingehend untersucht. Klar ist, dass es ein wichtiger Faktor zur Neutralisierung freier Radikale - die etwa bei der Infektabwehr oder durch Gifte wie zum Beispiel Zigarettenrauch entstehen - ist. Auch zur Verhinderung der Aterioskleroseentstehung (= Arterienverkalkung) wird es eingesetzt.
Überdosierungen wurden bis jetzt noch nicht beobachtet. |
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Alle Angaben zum Tagesbedarf an Vitaminen gelten für gesunde Erwachsen. Für Säuglinge, Kinder und Kranke gelten andere Werte.
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