Steiermark ORF.at Wissen
TV-ProgrammTV-ThekRadioÖsterreichWetterSportIPTVNews
Graz -4.4°C Heute allmählich Schneefall
MI | 10.02 | 00:42
Messung der Gesundheit (Bild: proQuant System)
Gesundheit ist messbar
Der Grazer Ganzheitsmediziner Franz Senekowitsch hat gemeinsam mit proQuant Systems eine Technik entwickelt, die Gesundheit mittels Computer-Messverfahren in Echtzeit feststellen kann.
Rückschlüsse auf vorhandene Erkrankungen
Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt, und der kann ohne langwierige Tests und zeitraubende Facharztüberweisungen feststellen, ob sie gesund sind, oder nicht - eine Computertechnik macht das jetzt möglich.

Das "non-invasive proQuant-System" misst auf Basis objektiver Messverfahren die Regulationsfähigkeit und erlaubt als Echtzeitsystem unmittelbare Rückschlüsse auf vorhandene Erkrankungen oder mögliche Krankheitsherde, so Ganzheitsmediziner Senekowitsch. Die Regulationsfähigkeit des Organismus ist Gradmesser für die Gesundheit eines Menschen.
Regulationsfähigkeit
"Diese Regulationstätigkeit lässt sich mit Hilfe zweier Globalparameter - der Heart Rate Variability (HRV) und der matrikalen Grundregulation nach Pischinger/Heine - sehr genau beschreiben. Das Wort "Variability" deutet bereits darauf hin, dass die Länge der Intervalle zeitlichen Schwankungen unterliegt, die durch verschiedene Faktoren zustande kommen. Ein komplexes Netzwerk aus Regelkreisen sorgt für ein dynamisches und anpassungsfähiges Gleichgewicht im Herz-Kreislaufsystem. Daher schwankt auch im Ruhezustand bei Gesunden die momentane Herzrate mindestens um einige Schläge pro Minute", erläutert der Arzt.
Regulationsfähigkeit ist Grundbedienung
"Dieses Gerät misst die Regulationsfähigkeit. Die Regulation ist die Grundbedienung der Lebensfähigkeit und der Überlebensfähigkeit. Man kann die Regulation am besten so verstehen, dass es das wechselseitige Anpassungsspiel aller Köperfunktionen ist. Das ist sehr schwierig zu messen. Wir haben eine Messmethode gefunden, welche sich auch weltweit in den letzten Jahren durchgesetzt hat. Einer der möglichen Globalparameter, die eben solche Anpassungsvorgänge dokumentieren können, ist die Herz-Perioden-Variabilität, die direkt mit gesunden und krankhaften Reaktionen verknüpft werden kann", erklärt Senekowitsch das System.
proQuant Messung (Bild: proQuant System)
Rasch Kranke von Gesunden unterscheidbar
Gemessen wird diese Regulationsfähigkeit durch eine EKG-Messung entweder in einer Kurzmessung in der Praxis des Grazers oder durch eine 24-Stunden-Messung durch ein mobiles Gerät, dass man auch mit nach Hause nehmen kann.

"Das ist eine ideale Vorsorgeuntersuchung, die relativ rasch im Screening-Verfahren Kranke von nicht Kranken unterscheidet. Nicht nur körperliche Krankheiten werden dabei sichtbar gemacht, sondern auch schwere Depressionen machen sich hier bemerkbar", so der Ganzheitsmediziner.
Digitale Behandlung
Nach der Diagnose bietet Senekowitsch eine Therapieform an, die auf digitaler Behandlung mit homöopathischen Informationen basiert. Dabei werden homöopathische Substanzen in Schwingungen umgewandelt und kontaktlos über magnetische Richtinduktoren auf den Patienten übertragen.
In Teilchen- und Wellencharakter
Jede natürliche oder künstliche Substanz (z.B. auch Arzneien) kann aus experimenteller Sicht sowohl über ihren Teilchen- als auch ihren Wellencharakter beschrieben werden. Auch Biomoleküle sind von einem typischen perimolekularen elektromagnetischen Feld umgeben. Sie verbreiten elektromagnetische Signale von hohem Ordnungsgrad.
Ziel der Behandlung
Das Ziel dieser Maßnahmen ist die Optimierung bzw. Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch hat. Außerdem sollte man Lebensstilmaßnahmen wie Ernährung, Bewegung, Stressabbau optimieren. Dazu kommt die informationsmedizinische Behandlung mit bestimmten Schwingungsinformationen.
Erfolge mit Sportlern
Erfolge konnte Senekowitsch bei einem Projekt mit Sportlern erzielen. Dabei wurden ein Schwimmer, eine Schwimmstaffel und ein Triathlet nach dieser Methode untersucht und auch behandelt. "Wir haben dadurch Erfolge erzielt in der Leistungssteigerung, Trainingskapazitätsverbesserung und Regenerationsbeschleunigung", erzählt der Mediziner.
"Maschine nur so gut, wie der Therapeut"
Senekowitsch sieht die Zukunft durchaus in dieser Technik. Außerdem werde sie von den Patienten auch immer besser angenommen. Allerdings betont er: "Eine Maschine ist auch immer nur so gut, wie der Therapeut, der sie anwendet".