Empfindliche Einbußen bei Skiverkauf

Um durchschnittlich 15 bis 20 Prozent ist der Skiverkauf heuer in Österreich eingebrochen, heißt es vom Skihersteller Head. Als Grund wird der milde Winter im Osten und Süden gesehen. So muss auch in der Steiermark der Sporthandel Einbußen hinnehmen.

Wetterbedingt verlief der Start in den Winter für den Sporthandel speziell im Süden der Steiermark eher schleppend. Mit dem Schnee im Norden lief dann auch das Geschäft besser, das dicke Minus war aber nicht mehr aufzuholen.

Ladenhüter Wintersportbekleidung

Intersport Eybl spricht von einem Minus von 15 Prozent beim Skiverkauf in der Steiermark. Bei Hervis heißt es hingegen, das Minus im Skiverkauf sei nicht so dramatisch. „Es gibt schon auch Einbußen gegenüber dem Vorjahr, aber das hält sich im Bereich von fünf bis acht Prozent, je nach Standort“, so Peter Töglhofer, Marktleiter von Hervis im Murpark. Deutlich größer sei der Verlust im Bereich Ski- und Snowboardbekleidung: Mit einem Minus von bis zu 25 Prozent entwickelte sich die Wintersportbekleidung bei Hervis heuer zum Ladenhüter.

Leichtes Plus bei Skiverleih

Unabhängig vom Wetter verzeichnete aber auch Sport Tritscher in Schladming ein leichtes Minus beim Skiverkauf. Beim Skiverleih gibt es hingegen keinen Rückgang, mancherorts gibt es sogar einen Anstieg. Eine endgültige Bilanz über das Wintergeschäft wird man im Sporthandel aber ohnehin erst zu Ostern ziehen können.