Dunkle „Earth Hour“ in Graz für den Klimaschutz

In Graz gehen Samstagabend an den Wahrzeichen die Lichter aus: Die steirische Landeshauptstadt beteiligt sich an der weltweiten Klimaschutzaktion „Earth Hour“. Aber auch jeder Steirer kann sich an der Aktion im Privaten beteiligen.

Der WWF will mit der „Earth Hour“ ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und so Druck auf die Politik ausüben, konkrete Schritte zum Schutz des Weltklimas zu setzen. Mehr als 7.000 Städte und Gemeinden aus mehr als 170 Ländern nehmen an der Klimaschutzaktion teil, in Österreich sind es alle Landeshauptstädte, darunter auch die steirische.

Hoffnung im Kampf gegen Erderwärmung

Graz beteilige sich zum sechsten Mal, sagte WWF-Sprecher Franko Petri: „In Graz wird der Schlossberg mit dem Uhrturm, der Dom, die Herz-Jesu-Kirche, das Rathaus und auch die Oper verfinstert.“ Ab 20:30 Uhr werden die Objekte für eine Stunde lang nicht beleuchtet.

Strom wird dabei zwar kaum gespart, darum geht es für Franko Petri auch nicht. „Wir wollen der Welt und auch den Politikern der Welt zeigen, dass die Weltbevölkerung sehr wohl über den Klimawandel Bescheid weiß und, dass die Bevölkerung der Welt auch etwas dagegen tun kann und auch, dass es Hoffnung gibt das man noch etwas gegen die Erderwärmung tun kann“, so Petri.

Aufruf an Einzelne

Jeder Einzelne kann bei der „Earth Hour“ seinen Beitrag dazu leisten - entweder, indem die Lichter für eine Stunde abgedreht werden oder zum Beispiel auf das Auto verzichtet wird. Die „Earth Hour“ könnte eigentlich das ganze Jahr über dauern, denn auch während des Jahres könne jeder Einzelne ein Zeichen setzen, so Franko Petri; als Beispiele nannte er die Umstellung auf LED-Lampen, weniger Heizen oder mehr Bioprodukte kaufen.

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