Murkraftwerk-Demos kosteten 51.000 Euro

Die Protestaktionen gegen den Bau des Murkraftwerkes in Graz-Puntigam kommen die Steuerzahler teuer zu stehen: Die FPÖ wollte wissen, was die Einsätze der Polizei gekostet haben - in Summe waren es bis jetzt 51.000 Euro.

Die FPÖ richtete eine dementsprechende Anfrage an das Innenministerium, und die Zahlen sind für die Freiheitlichen ernüchternd.

Knapp 350 Polizisten im Einsatz

Bis jetzt gab es im Zuge der Demonstrationen gegen den Bau des Murkraftwerkes in Graz 42 Polizeieinsätze, 347 Polizisten wurden eingesetzt, es gab 42 Anzeigen und 16 Festnahmen - mehr dazu in Murkraftwerk: Aktivisten besetzten Baustelle (15.2.2017). Unter dem Strich sind das Kosten in der Höhe von 51.000 Euro, für die letztendlich der Steuerzahler aufkommen muss.

Räumung des Murcamps

APA/Erwin Scheriau

FPÖ will Demonstranten zur Kasse bitten

Aus der Anfragebeantwortung geht auch hervor, dass in den ersten Wochen des „friedlichen Protestes“, wie die Demonstranten sagen, 42 Anzeigen erhoben wurden - die Palette reicht von Sachbeschädigung über Körperverletzung bis hin zu Nötigungen.

Es sei „skandalös, welchen Schaden diese Berufsdemonstranten verursachten“, sagte der FPÖ-Bundesrat Gert Krusche. Die Beantwortung des Innenministeriums zeige außerdem, dass 242 Polizisten bei Versammlungen im Einsatz waren, die nicht angezeigt und deshalb auch nicht genehmigt wurden. Krusche fordert, dass die Demonstranten für die Kosten von über 51.000 Euro aufkommen.