Raub in Grazer Stadtpark erfunden

Ende September hat sich ein 35-Jähriger in Graz bei der Polizei gemeldet, weil er überfallen worden sei. Bei den Ermittlungen stellten die Beamten jetzt fest, dass der Raub erfunden wurde. Als Grund nannte der Mann seine Einsamkeit.

Er sei am Abend des 27. September in der Nähe eines Kinderspielplatzes im Grazer Stadtpark überfallen worden, das gab der 35-Jährige damals bei der Polizei an. Ein Unbekannter habe ihn angesprochen und nach einer kurzen Unterhaltung sämtliche Wertgegenstände gefordert.

Einsamkeit und Alkoholisierung

Der Unbekannte habe ein Messer gezückt, habe Bargeld genommen und sei danach in unbekannte Richtung geflüchtet. Raubermittler des Stadtpolizeikommandos Graz überführten den 35-Jährigen nun. Er steht im Verdacht, den Raub erfunden zu haben. Der Grazer zeigte sich geständig und nannte seine Einsamkeit und seine Alkoholisierung als Gründe. Der Mann wird wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung sowie Falschaussage vor der Kriminalpolizei angezeigt.