„Tanzmusik“ von Bach in der Grazer Oper

Mit „Kontrapunkt“ hat die Grazer Oper Musik von Johann Sebastian Bach auf die Tanzbühne gebracht. Ballettchef Jörg Weinöhl choreografiert gemeinsam mit Ainara Garcia Navarro die andere Seite von Bach.

Sendungshinweis:

„Der Tag in der Steiermark“, 12.4.2017

„Die Musik von Johann Sebastian Bach ist mir in meinem Leben schon lange eine wichtige Begleiterin. Immer wieder durfte ich als Tänzer zu dieser Musik tanzen“, schildert der Ballettchef der Grazer Oper seinen Zugang zur Musik des Leipziger Komponisten. Bei seiner neuen Arbeit „Kontrapunkt. Auf der anderen Seite von Bach“ geht es Jörg Weinöhl nun darum, mit den Tänzerinnen und Tänzern tiefer in die Musik einzutauchen, um die Zuschauer auf diese Weise „ins innere Wesen der Musik mitzunehmen“.

"Kontrapunkt"

Oper Graz/Werner Kmetitsch

Menschlichkeit, Offenheit, Respekt

Die Choreografie entstand zusammen mit Ainara Garcia Navarro, mit der Weinöhl als Tänzer zusammengearbeitet hat. „Sie war für mich eine der wichtigsten Partnerinnen im Ballettsaal wie auch auf der Bühne. Ich schätze ihren Umgang mit der Musik und ihre menschlichen Qualitäten.“ Als Direktor sei es für ihn außerdem immer relevant, unter welchen Bedingungen ein Abend erarbeitet wird: „Menschlichkeit, Offenheit und vor allem Respekt sind darin wesentliche Komponenten.“

"Kontrapunkt"

Oper Graz/Werner Kmetitsch

Trost, Zuversicht, Seele

„Kontrapunkt“ sei eine Arbeit, die um Begriffe wie „Trost, Zuversicht und Seele“ kreise, beschreibt es der Choreograf. „Meine Idee für diesen Ballettabend ist, ein tänzerisches Werk zu schaffen, das in den einzelnen choreografischen Arbeiten verbunden ist. Einen Pas de deux haben Ainara und ich sogar gemeinsam im Ballettsaal choreografiert. Zusammen mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Saskia Rettig und dem Pianisten Pauli Jämsä entstand dieser Abend.“

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