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Studiengebühr |
21.01.2007 |
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Blasmusikverband will Befreiung
Studenten, die bei der Feuerwehr, bei der Rettung oder auch bei der Blasmusik aktiv sind, sollen künftig keine Studiengebühren mehr zahlen - das fordern jetzt zahlreiche steirische Institutionen.
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"Viele Stunden im Dienst der Bevölkerung"
Das Programm der Bundesregierung sieht vor, dass Studenten, die einen sozialen Dienst leisten, von der Studiengebühr befreit werden. Unter den rund 50.000 Feuerwehrleuten in der Steiermark seien etliche tausend Studenten, sagt der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandant Gustav Scherz.
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Die Feuerwehr wünscht sich nun, "dass diese Kameraden eine Studiengebührenbefreiung bekommen, da sie ja wirklich viele Stunden für die Bevölkerung im Dienst stehen. Sie müssen sich freiwillig ausbilden, sie müssen Urlaube nehmen für die Kurse, und dann sind sie für die Öffentlichkeit im Einsatz."
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"Wir arbeiten auch gemeinnützig"
Der Obmann des steirischen Blasmusikverbandes, Horst Wiedenhofer, wünscht sich, dass diese Regelung auch für Studenten bei der Blasmusik gilt:
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"Nachdem wir gemeinnützig arbeiten - wir bekommen ja auch kein Geld für unsere Ausrückungen, wir machen ja alles unentgeltlich. Wenn man bedenkt, wenn ein Musiker zwei Stunden zur Probe geht, was ja eigentlich üblich ist, sind das im Jahr 100 Stunden Probearbeit, und die Ausrückungen - jede Kapelle hat zusätzlich zwischen 20 und 40 Ausrückungen - und natürlich die Arbeit zu Hause, man muss ja üben - wenn man das zusammenrechnet, ist das ein gewaltiger Aufwand."
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Offener Brief an die Politik geplant
Neben Blasmusikverband und Feuerwehr fordern auch das Rote Kreuz, die Bergrettung, die Kirche und jugendliche Kulturinitiativen, dass ihre Mitarbeiter von der Studiengebühr befreit werden. Geplant ist ein gemeinsamer offener Brief an die zuständigen Politiker.
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steiermark.ORF.at
Im Grazer Gemeinderat wurde am Donnerstag ein Dringlicher Antrag der SPÖ an die Bundesregierung zur Abschaffung der Studiengebühren gegen die Stimmen der ÖVP angenommen.
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burgenland.ORF.at
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