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Solarenergie boomt |
23.07.2008 |
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Immer mehr setzen auf die Kraft der Sonne
Das Leben wird teurer - viele Haushalte nutzen daher immer mehr alternative Energiequellen: Schon die Hälfte aller steirischen Einfamilienhäuser setzt dabei auf die Kraft der Sonne.
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Alternative zu teurem Öl und Gas
47 Prozent der steirischen Einfamilienhäuser nutzen Solarenergie zur Warmwasseraufbereitung, 53 Prozent sogar schon zur Raumheizungsunterstützung, heißt es vom steirischen Solarproduzenten Solid.
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Voll geheizt werden kann ein Haus derzeit noch nicht mit Solarenergie - dazu ist die Sonne in Österreich im Winter zu schwach und die Außentemperaturen zu tief.
20 % des Heizenenergiebedarfs einsparen
Eine Solarheizung als Alternative zahlt sich aber auf jeden Fall aus, sagt Anton Berger von der Innung der Sanitär- und Heizungsinstallateure: "Wenn man die Solarenergie auch zur Raumheizung verwendet, kann man realistischerweise - wenn die Rahmenbedingungen passen - bis zu 20 Prozent des Heizenergiebedarfes einsparen. Und je teurer die Primärenergien werden, desto kürzer wird die Amortisationszeit".
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Rund zwei Drittel der in Österreich produzierten Kollektoren werden exportiert. |
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Vorreiter bei Produktion von Solarkollektoren
Mit den steigenden Energiepreisen verzeichnen die Hersteller von Solarkollektoren verstärkt Nachfragen. Produziert wird am laufenden Band und das nicht nur für Österreich, sagt Franz Radovic, Geschäftsführer von Solid: "Im Jahr 2007 sind in Österreich rund 1.160.000 m2 Kollektoren hergestellt worden, davon gehen rund zwei Drittel in den Export; der Rest wird in Österreich verbaut".
Markt noch lange nicht ausgeschöpft
Österreich habe daher international gesehen eine Vorreiterrolle bei der Produktion von Solarkollektoren - und der Markt sei noch lange nicht ausgeschöpft: Immer mehr im Kommen sei etwa die Nutzung von Solarenergie in Fernwärmenetzen. Graz beispielsweise nutze durch Solarzellen am Dach der UPC-Arena in Liebenau jedes Jahr rund 520 Megawattstunden für die Fernwärme.
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steiermark.ORF.at - Magazin
Die Kraft der Sonne macht sich der Privatbrauer Walter Neuwirth für sein Bier zu Nutze: Acht große Flachkollektoren sorgen dafür, dass im Keller bei einer sonnenerhitzten Temperatur von 110 Grad das Honigbier gebraut wird.
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steiermark.ORF.at; 17.5.08
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