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SA | 21.11.2009
Welpe. (Bild: ORF)
Chronik
Tierschutz für strengere Tiertransportgesetze
Der steirische Tierschutz will jetzt die Initiative ergreifen, um die Tierschutzbestimmungen im gesamten EU-Raum zu verschärfen. Grund sind jene 137 Welpen, die im September aus einem slowakischen Transporter gerettet wurden.
In allen EU-Ländern solle es strengere Tierschutzgesetze geben.
Initiative im EU-Parlament
Der aktive Tierschutz will gemeinsam mit anderen Tierschutzvereinen eine Initiative im Europäischen Parlament setzen. Über die sogenannte Intergroup - eine Gruppe von Parlamentariern, die sich für Tierschutz einsetzt - sollen strengere Gesetze in allen Mitgliedsländern durchgesetzt werden.
Beschränkung der Welpentransporte
Konkret fordert man etwa eine Beschränkung der Welpentransporte innerhalb der EU auf maximal zehn Stück.
Das Tierheim habe um Verteilung der Welpen auf mehrere Tierheime gebeten.
Arche Noah weist Vorwürfe zurück
Von einer Klage, die die Arche Noah anstrengen wollte, hat sie mittlerweile Abstand genommen. Die Vorwürfe, die Arche Noah habe sich in der Welpencausa falsch verhalten, weist Tierheim-Leiter Stefan Moser zurück. Die Bezirkshauptmannschaft Oberwart sei an die Arche herangetreten und habe das Haus um Aufnahme aller Welpen ersucht.

Außerdem habe man bereits am dritten Tag um eine Aufteilung der Welpen auf andere Tierheime gebeten, dieser Bitte sei aber nicht Folge geleistet worden. Auch den Zeitpunkt der Abgabe an private Interessenten habe nicht die Arche Noah, sondern die Bezirkshauptmannschaft bestimmt.
"Welpenhandel nimmt über Weihnachten zu"
Dass alleine in den vergangenen Tagen wieder einige illegale Hundetransporte aufgegriffen wurden, wertet Moser als Alarmsignal: Gerade zu Weihnachten würde der Handel mit billigen Welpen aus dem Osten wieder boomen.
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