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CHRONIK |
24.07.2009 |
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Neunjährige rettet Mutter vor Ertrinken
Ein neun Jahre altes Mädchen dürfte Donnerstagnachmittag in der Oststeiermark seine Mutter vor dem Ertrinken gerettet haben. Die 42-Jährige war in den Swimmingpool gestürzt und hatte das Bewusstsein verloren.
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Plötzlich bewusstlos geworden
Die Oststeirerin war gegen 16.20 Uhr im Pool im Garten ihres Hauses in Höf-Präbach östlich von Graz schwimmen gewesen, als sie plötzlich ohnmächtig wurde. Ihre neunjährige Tochter hielt sich gerade in der Nähe auf und informierte sofort per Handy die Rettung.
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Das Kind legte Schwimmschlangen unter den Kopf seiner Mutter. |
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Mädchen hielt Mutter über Wasser
Laut dem Roten Kreuz folgte das Mädchen erstaunlich ruhig den Anweisungen des Disponenten. Es sprang in den Pool, bettete seine Mutter auf so genannte Schwimmschlangen aus Kunststoff, sodass der Kopf der Frau über Wasser war.
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"Sensationell, was die Tochter gemacht hat"
"Die neunjährige Tochter hat ihre etwas übergewichtige Mutter über Wasser gehalten, ich schätze, dass die Patientin rund 100 Kilo hat. Also es ist sensationell, was die Tochter gemacht hat", schildert Notarzt Berthold Petutschnigg.
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"Sie hat wie eine Erwachsene gehandelt"
Das Mädchen gab eine so gute Beschreibung der Situation und des Hauses ab, dass der Rettungshubschrauber des ÖAMTC, der Christophorus 12 aus Graz, schneller dort war als der Rettungswagen, so ein Sprecher der Organisation. "Die Neunjährige hat gehandelt wie eine Erwachsene, das erlebt man in solchen Situationen nicht oft", lobte der Pilot des Hubschraubers das Mädchen.
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In künstlichen Tiefschlaf versetzt
Die Frau wurde laut Notarzt in künstlichen Tiefschlaf versetzt und zum LKH Graz geflogen, wo sie auf der Intensivstation liegt. Laut den Ärzten am LKH Graz ist der Zustand der Frau stabil.
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Die Ärzte gehen von einem Krampfanfall aus. |
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"Schädigungen könnten reversibel sein"
"Sie ist nach wie vor im künstlichen Tiefschlaf. Von den Untersuchungen wissen wir, dass es sich vermutlich um einen Krampfanfall gehandelt hat. Die ersten elektro-physiologischen Untersuchungen haben eine gewisse Schädigung ergeben, wobei man nicht sagen kann, ob das nicht durchaus reversibel ist", sagt der behandelnde Arzt Gerhard Prause.
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Vermutlich mehrere Minuten unter Wasser
Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Frau mehrere Minuten unter Wasser war, sagen die Ärzte. Warum die Frau im Pool bewusstlos geworden ist, ist noch unklar.
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Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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