Mödlinger Hütte
Alpenverein/Mödlinger Hütte
Alpenverein/Mödlinger Hütte
Lifestyle

Willkommen auf der Mödlinger Hütte!

Großer Ödstein oder auch Admonter Reichenstein: Die Mödlinger Hütte in den Ennstaler Alpen ist von einer imposanten Berglandschaft umgeben, die immer eine Wanderung wert ist.

Am Treffnerboden im Nationalpark Gesäuse durchzieht an manchen Tagen ein markantes Geräusch die Almidylle – dann wird bei der Mödlinger Hütte wieder Brennholz gemacht.

„Ohne Tischherd is’ ka Hütt’n net“

Auch in den Sommermonaten kommt Hüttenwirt Alfred Stieg um diese Arbeit nicht herum: "Wir haben noch das Glück, dass wir einen schönen großen Tischherd haben, wo ich schon groß geworden bin. Da brauchen wir schon so 15, 20 Meter Holz in der Saison, und das ist halt auch mein Auftrag, den ich im Sommer zu erledigen habe. Aber ohne Tischherd, sag’ ich jetzt einmal, is’ ka Hütt’n net.“

Tischherd in der Mödlinger Hütte
ORF

Am Tischherd die Kochlöffel schwingt allerdings Annabel Steig – und bei ihr kommt nur das Beste in die Töpfe: "Keine Glutamate, keine Fertigprodukte – in der Rindssuppe zum Beispiel sind die Knochen drin, das Fleisch, dann das ganze Wurzelgemüse, und dann kriegen wir von unseren hiesigen Bauern noch kübelweise Liebstöckl.“

Rasch erreichbar

Doch vor dem Essen und Rasten heißt es wandern: Einige motivreiche Wege führen hinauf zum weitläufigen Almplateau der Mödlinger Hütte. Nimmt man den guten, aber zwischendurch steilen Weg vom Parkplatz der Mautstraße aus Gaishorn kommend, ist man nur 30 Minuten unterwegs.

Mödlinger Hütte
Alpenverein/Mödlinger Hütte

Oben angekommen offenbaren sich ein herrliches Panorama und Wandermöglichkeiten in alle Richtungen, auf Geübte wartet der Admonter Reichenstein.

Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 22.7.2019

Für Familien und Weitwanderer

Vor wenigen Jahren wurde die über 100 Jahre alte Alpenvereinshütte saniert und ausgebaut: Sie will nun auch Familien für mehrere Tage Platz bieten. Auf die wahren Bergfexe wird aber nicht vergessen, sagt Annabel Steig: "Speziell die Weitwanderer, die legen sich einfach eine Nacht ins Lager, kriegen ein gutes Frühstück, und dann wandern sie wieder weiter.“