Das Schneealpenhaus aus der Drohnenansicht
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Willkommen am Schneealpenhaus!

Seit fast 95 Jahren thront es auf den Mürzsteger Alpen – das Schneealpenhaus. Noch heute bietet es neben herrlicher Aussicht und Erholung auch kulinarische Schmankerl.

An klaren Tagen sieht man das Schneealpenhaus – so sagt man – aus bis zu 90 Kilometern Entfernung. Das Schutzhaus steht auf 1.788 Metern Seehöhe an der steirisch-niederösterreichischen Grenze. Bewirtschaftet wird das Schneealpenhaus vom Alpenverein.

Türschild des Schneealpenhauses
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Die Schutzhütte ist seit fast 95 Jahren Anlaufpunkt in den Mürzsteger Alpen.

„Unter der Woche sind wir zu dritt, am Wochenende helfen noch zwei mit und meine Eltern. So schaukeln wir den Laden heroben", sagt Hüttenwirt Michael Fischer. Das Haus ist zu Fuß und mit dem Rad erreichbar. Ein Motor hilft hier, immerhin geht es rund 1.000 Meter ständig bergauf.

Vom Hirschragout bis zum Strudel

"Was mir persönlich gefällt, ist die Vielfalt, die man da hat. Der Unterschied unten im Wald und heroben die Felsen, die man sieht und die wunderbare Aussicht vor allem. Es ist nicht sehr anstrengend, aber abwechslungsreich und landschaftlich sehr schön“, meint Radführer Michael Geißler.

Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 5.8.2019

Beinahe unendlich wirkt die weitläufige Almfläche der Schneealpe. Sie lädt mit ihren zahlreichen Hütten zu gemütlichen Rundumbesuchen ein. „Wir machen alles selber. Von Strudel, Wildragout über Schweinsbraten. Es gibt nichts Gekauftes bei uns. Wir haben sogar einen Strudelkurs gemacht bei einer älteren Dame im Ort. Wir sind zwar Köche, aber das Strudelmachen haben wir nicht so perfektioniert gehabt. Und das haben wir jetzt auch geschafft. Jetzt machen wir alles selber“, schmunzelt Fischer.