„Der Tod tanzt in Graz“ – Cover
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Der Tod tanzt in Graz

„Der Tod tanzt in Graz“ und das kurz vor dem Aufsteirern: Nur zwei Wochen vor dem Festival wird ein bekannter Volksmusiker ermordet, und er bleibt nicht der einzige Tote – das ist die Ausgangslage für den neuen Thriller von Robert Preis.

Showdown vor dem Aufsteirern: Ein populärer Volksmusiker wird zwei Wochen vor dem bekannten Brauchtumsfest in Graz bei einer Fanwanderung auf der Teichalm erschossen. Der Mord sorgt für große Aufregung, doch er bleibt nicht der einzige: Ein zweiter Künstler stirbt, Österreich ist geschockt. Die Ermittlungen der Polizei laufen unterdessen schleppend: Chefermittler Armin Trost ist nicht aufzufinden, und seltsame Kreaturen, sogenannte Fuchtelmänner, treiben rund um den Hochschwab ihr Unwesen.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 15.09.2019

Graz als Hauptschauplatz

Es sind Bilder aus dem Krimi „Der Tod tanzt in Graz“ vom Grazer Autor Robert Preis. Die Geschichte ist an mehreren Schauplätzen aufgehängt: auf der Teichalm, im Hochschwabgebiet, auch in München und Lech am Arlberg; das Zentrum bildet jedoch Graz zur Zeit rund um das Aufsteirern. „Es hat sich halt angeboten, wenn man über Volksmusik spricht oder Volksmusiker sterben lässt, dass das Ganze im großen Showdown im Aufsteirern in Graz endet“, erklärt Autor Robert Preis seine Überlegungen.

Keine Panikmache

Bedrohungsszenarien bei Großveranstaltungen bekommen heutzutage eine besondere Bedeutung, der Autor hatte jedoch keinerlei Absichten, mit seiner Geschichte Panik zu erzeugen. Preis unterhielt sich lange mit den Aufsteirern-Organisatoren, der Polizei und den Einsatzkräften und betont: „Es ist natürlich keine Anleitung dafür, wie man ein perfektes Attentat beim Aufsteirern macht. Mir geht es bei meinen Büchern um die Figuren, um das Psychologische dahinter.“

„Der Tod tanzt in Graz“ – Cover
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Neben den menschlichen Protagonisten spielen Sagen und Gestalten im Krimi eine bedeutende Rolle – etwa die mysteriösen Fuchtelmänner. Es handelt sich dabei um kleine Figuren, die den Lebenden nicht immer aus dem Weg gehen würden, klärt Preis auf. In seinem aktuellen Buch verschwimmen also Elemente aus Fantasy, Sagen und Krimi: „Ich finde es ganz spannend, dass gerade in der Steiermark sehr aufregende Geschichten erzählt werden, die man vielleicht gar nicht mehr so kennt außerhalb der Regionen“, sagt er.

Wo bleibt Armin Trost?

Neben den Sagenwesen kommt auch Chefermittler Armin Trost erneut zum Einsatz – es ist sein sechster Fall. Zunächst ist Trost jedoch verschwunden: „Das hat mit dem Ende des fünften Falls zu tun“, sagt Preis. Er habe die Leser in die Irre geführt, Armin Trost sei auch für ihn eine komplexe und schwierige Figur, verrät der Autor: „Fast in allen Büchern ist es so, dass er eigentlich gar nicht so im Zentrum steht, sondern erklärt wird von den anderen Figuren. Und in diesem Fall ist es vielleicht am extremsten, weil er auch sehr lange gar nicht vorkommt.“