„Mord mit Brief und Siegel“ – Cover
Hansanord-Verlag
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„Mord mit Brief und Siegel“

Es ist schon einige Jahre her, dass die beiden Heidelberger Detektive Leah & Louis ihre Ermittlungen aufgenommen haben – fast sieben Jahre nach den ersten beiden Fällen gibt es jetzt den dritten Fall. Diesmal geht es um einen „Mord mit Brief und Siegel“.

Gleich vorweg: Die beiden Autoren, die unter dem Pseudonym Olivia Meltz schreiben, haben nichts verlernt – auch der dritte Band von Leah & Louis erzeugt Krimispannung, hat aber auch seine lustigen Seiten.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 14.6.2020

Leah und Louise haben auch schon aufregendere Zeiten in ihrem Leben als Detektive hinter sich: Momentan müssen sie sich hauptsächlich mit Observierungen von untreuen Ehemännern herumschlagen – nicht gerade das Spannendste in einem Ermittlerleben. Da kommt die Einladung von Leahs heißgeliebter italienischer Nonna, mit ihr an einem Krimiwochenende teilzunehmen, gerade zur rechten Zeit, und auch Louis hat abseits des Jobs einiges zu lösen, steht doch eines Tages seine zwölf Jahre alte Tochter, von deren Existenz er bis jetzt nichts gewusst hat, vor seiner Tür.

Wenn aus einem Rätsel Ernst wird

Während also Louis am Wochenende endlich seine Tochter so richtig kennen lernen will, macht sich Leah mit ihrer Nonna auf dem Weg zum Krimiwochenende. Dieses beginnt völlig harmlos – vier Personen, darunter eben auch Nonna, haben bei einem Krimirätsel im Internet die Teilnahme an diesem Wochenenende gewonnen und treffen sich mit ihren Begleitpersonen beim Schloss Heidelberg. Von dort werden sie per SMS zu einem Gutshof geleitet, wo sie es sich zunächst einmal gemütlich machen.

„Mord mit Brief und Siegel“ – Cover
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Doch mit der Gemütlichkeit ist es bald vorbei: Am nächsten Tag in der Früh wird der Veranstalter tot in seinem Bett aufgefunden, und Leah erkennt sofort, dass es sich um einen Mord gehandelt hat – und so beginnt sie gemeinsam mit den übrigen Teilnehmern zu ermitteln. Gar keine leichte Sache, denn immerhin dürfte der Mörder mit im Team sein oder einer der Angestellten auf dem Gutshof sein.

Beinahe zeitgleich mit dem Beginn des Krimiwochenendes wird in einer Heidelberger Wohnung auch die Leiche eines Mannes gefunden, und dieser Mordfall gibt den Heidelberger Polizisten einiges Kopfzerbrechen auf – was Leah da noch nicht weiß: Auch sie und ihre Nonna sind in akuter Gefahr, denn zwischen dem Mord in der Heidelberger Wohnung und dem Krimiwochenende gibt es eine Verbindung.

Leichte, angenehm zu lesende Krimikost

„Mord mit Brief und Siegel“ reiht sich nahtlos in die beiden ersten Fällen dieser Krimireihe ein: Es ist leichte Krimikost, die sich sehr angenehm liest, ein Buch, dass man auch am Abend vor dem Schlafengehen noch lesen kann, ohne dass man danach schlecht schläft oder Albträume bekommt.