Lipizzaner auf der Stubalm
TV Lipizzanerheimat/ Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber
TV Lipizzanerheimat/ Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber
„Daheim is’ fein“

Das ist die Region Lipizzanerheimat

Die Lipizzanerheimat ist nicht nur die Kinderstube der weltberühmten weißen Pferde – umgeben von herrlichen Landschaften und vielen Möglichkeiten lässt sich hier auch ein spannender, aber auch ein entspannender Urlaub verbringen.

Der Tourismusverband Lipizzanerheimat inkludiert die Gemeinden Bärnbach, Köflach, Ligist, Maria Lankowitz und Voitsberg – eine Region, die, so Obmann Adi Kern, sehr viel zu bieten hat: „Highlight ist natürlich das Bundesgestüt Piber, aber darüber hinaus haben wir wunderbare Almen – aufgestellte Wiesn, wie wir sie nennen. Wir haben natürliche Badeseen, Stauseen: den Packer Staussee – die Hirzmannsperre, und wir haben den Eingang in die Schilcherweinstraße mit sehr guten Winzern.“

Die Kinderstube der Lipizzaner

Und im Herzen der Region, im Bundesgestüt Piber, hatte Erwin Movia in den vergangenen Wochen viele schlaflose Nächte: 37 Lipizzanerfohlen haben das Licht der Welt erblickt. „Ja, es waren sehr viele, aber es ist immer wieder schön, bei einer Geburt dabei zu sein – es ist immer wieder ein Wunder"“, so Movia.

Conny Krainz mit jungem Lipizzaner
ORF
Conny Krainz und Erwin Movia mit zwei Lipizzaner-Fohlen

Er erkennt bei so manchem Fohlen schon den Star von Morgen: „Wir beobachten die Fohlen immer, wie sie sich präsentieren, wie die Gänge sind, wie sie springen. Viele bringen ja von Geburt an viel mit, was in Wien dann abverlangt wird. Wir haben das Glück dass wir uns Zeit nehmen können für die Aufzucht, für die Fohlen. Der Umgang mit den Menschen ist ganz wichtig, und man sieht, sie genießen es.“

Wo sich die Junghengste austoben dürfen

Während die Fohlen im Gestüt behütet aufwachsen, toben die jungen Hengste über die Wiesen der Stubalm: „Die Alm ist für uns ganz wichtig für die Aufzucht. Die Pferde brauchen das steile Gelände, dass sich die Sehnen – die Muskeln entwickeln, Herz, Lunge und vor allem die Trittsicherheit.“

Lipizzaner auf der Stubalm
TV Lipizzanerheimat/ Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber

Trittsicher waren auch die Bergleute der Bergbauregion um Köflach, aber es hat sich seither viel getan, so Bürgermeister Helmut Linhart: „Wir waren ursprünglich über Jahrhunderte hinweg eine Bergbauregion, und das hat sich 2006 geändert – da hat die GKB ihre Tätigkeit eingestellt. Wir versuchen seitdem, ein anderes Standbein weiter zu entwickeln – nämlich den Tourismus. Und die Therme Nova ist einer unserer wichtigsten touristischen Leitbetriebe im Bezirk Voitsberg.“

Heilendes Wasser

Das Wasser der Heiltherme kommt aus der Barbaraquelle bei Piber und ist laut Thermenchef Günther Riedenbauer ein anerkanntes Heilwasser: „Es ist ein sehr mildes Wasser, und es ist im speziellen für Gelenkserkrankungen, für den Stütz- und Bewegungsapparat, gynäkologische Erkrankungen – es ist gut für den Kreislauf, und für die allgemeine Gesundheit eine Wohltat.“

Therme Nova
TV Lipizzanerheimat/Therme Nova/Die Abbilderei

Eine Wohltat ist für viele auch der Besuch von Maria Lankowitz, so Bürgermeister Kurt Riemer: „Für uns ein ganz besonderes Highlight in der Gemeinde ist Mitte September der Almabtrieb der Lipizzaner, der ja auch durch Maria Lankowitz durchführt. Und ein ganz besonders schönes Ambiente bietet die Wallfahrtskirche, wo dann diese Junghengste auch einen Segen bekommen.“

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 29.6.2020

Und das nicht ohne Grund: Maria Lankowitz ist auch ein Wallfahrtsort, „und das wirklich mit jahrhundertelanger Tradition. Maria Lankowitz ist der zweitgroßte Marienwallfahrtsort nach Mariazell. Eine der ganz besonderen Wallfahrten findet immer im Juni statt, und zwar aus Obdach, wo seit über 400 Jahren Wallfahrer über die Almen nach Maria Lankowitz zur Kirche kommen“, erzählt Riemer.

Sommerrodel statt Skilift

Wenn man die Almen der Lipizzanerheimat erwandert, bekommt man einen Ausblick der Sonderklasse – an schönen Tagen blickt man bis nach Ungarn – Slowenien und Kroatien. Und man kann nach Modriach wandern: Da, wo früher der Modriacher Skilift stand, steht nun eine nigelnagelneue Sommerrodelbahn.

„Steirer-Rodl“
ORF

Damit ist die Marktgemeinde Edelschrott um eine Attraktion reicher, sagt Bürgermeister Georg Preßler: „Ein ganz ganz tolles Projekt für unsere Gemeinde und natürlich die ganze Region. Ein Projekt, das auch in die Zeit passt und viele Menschen anspricht. Es ist vor allem auch in der derzeitig schwierigen Situation ein Ausflugsziel für die ganze Familie, und wir hoffen natürlich, das mit dem Start dieses tollen Angebotes, unsere steirischen Rucksackdörfer, die Gemeinde aber natürlich auch die gesamte Lipizzanerheimat touristisch profitieren wird.“