Wanderweg K 13
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„Daheim is’ fein“

13 Kilometer entlang der Murauen

Dem Namen nach angelehnt an den K2, den zweihöchsten Berg der Welt, gibt es in der Region Bad Radkersburg den Wanderweg K13. Letzteren allerdings kann beinahe jeder bezwingen, denn er führt durch idyllische Landschaft die Murauen entlang.

Der Wanderweg führt von Halbenrain durch das Ökoreservat der Murauen bis nach Bad Radkersburg. Wer den K13 „bezwingen“ will, muss also 13 Kilometer zurücklegen und rund 13 Höhenmeter überwinden; dazu kommen 13 Stationen, an denen zusätzlich sportliche Übungen ohne Geräte absolviert werden können.

Sendungshinweis:

„Guten Morgen, Steiermark“, 17.7.2020

Auch für den Kinderwagen geeignet

Laut Josef Wonisch, der am Ausbau des Wanderweges maßgeblich beteiligt war, ist der Wanderweg gut in einem halben Tag zu bewältigen: „Wenn man die Übungen und alles macht, braucht man rund fünf Stunden, sonst, wenn man normal geht, ist man in circa drei Stunden am Ziel.“ Wonisch empfielt daher, eine kleine Wegzehrung einzupacken.

Wanderweg K 13
Tourismusregion Bad Radkersburg

Aber auch für Familien mit Kindern ist der Weg geeignet: „Man kann ihn das ganze Jahr über gehen. Die fünf Kilometer und die acht Kilometer kann man sogar mit dem Kinderwagen gehen.“

Labestation mit Selbstbedienung

Nicht zu übersehen ist die Labestation mit Selbstbedienung – auf halbem Weg, mitten in den Murauen, steht eine Jagdhütte: „Die gehört einem Bauern und der hat diese Erdkeller gemacht, damit man ein Getränk hat.“

Wanderweg K 13
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Werner Ranacher und Josef Wonisch

Verirren kann man sich auf dem K13 eigentlich nicht, der Weg ist gut beschildert: „Da sind Basaltsteine, wo jeder mehr als eine Tonne hat, da sind Tafeln drauf mit ‚K13‘ und die zeichnen den Weg aus – nicht zu übersehen.“

Wanderweg K 13
Tourismusregion Bad Radkersburg

Der sportliche Aspekt ist aber nur die eine Seite des Wanderweges – Josef Wonisch schwärmt vor allem für die Landschaft und Natur, die einen am K13 umgibt: „Eisvögel, Seeadler – mir ist vorgekommen, ich habe einen gesehen, bin mir aber nicht sicher.“ Wohl häufiger kommt es vor, dass hier Rehe oder Fasane die Wege der Wanderer kreuzen.