Ausstellungsrundgang
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Kultur

Kunst, bunt wie der Herbst

Prachtvoll bunt wie die Herbstlandschaft präsentiert sich in der Weststeiermark auch das kulturelle Schaffen, wie ein Galerienrundgang durch Voitsberg, Köflach und Piber zeigt – von skripturaler Malerei bis hin zu klassischer Bildhauer-Kunst.

Werke des steirischen Bildhauers Erwin Huber sind bis zum 31. Oktober auf Schloss Piber zu sehen: Sohn Edgar Huber, selbst Künstler und Restaurator, hat gemeinsam mit seiner Frau Christa über 100 Exponate des bekannten Vaters aus vorwiegend privaten Sammlungen zusammengetragen.

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Werk von Erwin Huber

Es sind Skulpturen und Reliefs aus Bronze, Terrakotta und Gips – darunter viele persönliche Lieblingsstücke des 2006 verstorbenen Künstlers: „Zum Großteil sind Frauenfiguren zu sehen – er hat einfach die Form der Frauenfigur sehr geschätzt und damit auch sehr gerne gearbeitet. Die Form war ihm wichtig: die Form der Figur, die Form der Komposition“, so Edgar Huber.

Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 9.10.2020

Symbiose aus Malerei und Kultur

Mit einer Symbiose aus Malerei und Skulptur ist noch bis 26. Oktober Martin C. Herbst im Kunsthaus Köflach zu Gast. Der gebürtige Salzburger, dessen Werke in internationalen Ausstellungen vertreten sind, stellt das Gesicht in den Mittelpunkt seiner Arbeit – als Ausgangspunkt für Kommunikation.

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Werk von Martin C. Herbst

„Meine Bilder funktionieren wie eine Echokammer: Ich biete einen Anreiz, und dann spricht der Betrachter mit dem Bild und was dann zurückgeworfen wird, sind alles seine Empfindungen, Gedanken. Es geht mir mehr um den Betrachter als mich als Künstler“, schildert Martin C. Herbst.

Malerei für die Musik

Für den legendären Musiker Miles Davis schlägt das Herz des Grazer Künstlers Sigi Faschingbauer. Im Voitsberger Rathaus widmet er seinem Jazzidol Portraits und Texte unter dem Ausstellungstitel „So What!“, einem der bekanntesten Miles-Davis-Songs.

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Werk von Sigi Faschingbauer

Sigi Faschingbauers skripturale Malerei lässt Schriftzeichen in Bilder einfließen: „Ich habe oft nur Buchstaben oder Wörter im Kopf – nur selten ganze Sätze, die ich auf die Leinwand aufbringe. Daraus entsteht langsam ein Konzept – ein Bild“, verrät der Künstler. Zu sehen sind seine „Miles-Davis-Bilder“ noch bis 8. November.