„Gezeichnete Ausstellung“ Werner Reiterer
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Kultur

Reiterers Gedanken mit Bleistift auf Papier

Mit der Ausstellung „Mann legt Ei“ im Grazer Atelier Contemporary will Werner Reiterer zum Nachdenken anregen. In den skurril-hintergründigen Arbeiten befasst sich der Künstler mit Gedanken zur Zeit.

„Prinzipiell kann man sagen, dass Kunst sich letztendlich immer damit beschäftigt, sich an der Welt abzuarbeiten. Man könnte sagen, dass das Denken, das stilisierte und entwickelte Denken von Künstlerinnen und Künstlern so etwas wie Schleifpapier ist, das die Welt als Weltbild schleift“, so der Künstler Werner Reiterer.

Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 9.1.2021

19 Bleistifte auf Papier

Zeichenarbeiten sind das zentrale Element im Schaffen des in Wien lebenden Steirers, der viele Arbeiten auch als Installationen oder Skulpturen realisiert. „Die Werke sind sozusagen aus der Serie der gezeichneten Ausstellungen, das sind Arbeiten, die immer das gleiche Format und die gleiche Technik haben.“

„Gezeichnete Ausstellung“ Werner Reiterer
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Rund 600 Arbeiten der Serie „Gezeichnete Ausstellungen“ gibt es bereits – ein Teil davon ist im Atelier Contemporary ausgestellt

Bei der Technik handelt es sich um Bleistift auf Papier – wobei es exakt 19 Bleistifte bestimmter Härtegrade sind, mit denen Werner Reiterer seine Zeichenzyklen kreiert. „Das hat den Grund, dass diese Arbeiten von der Machart her ähnlich erscheinen, aber auf der anderen Seite die spezifische Inhaltlichkeit umso deutlicher hervortritt und das ist auch das Kalkül dabei“, so Reiterer.