Alter Weihnachtsschmuck
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Lifestyle

Weihnachten wie damals

Christbaumschmuck gibt es in Hülle und Fülle – doch wer wirklich alte und gut erhaltene Besonderheiten sucht, wird in Graz fündig. Das Geschäft „Edel Trödel“ wird in der Vorweihnachtszeit zum Paradies für alle, die Raritäten rund um Weihnachten suchen.

Oben im Bild kann man es finden – das Weihnachtsgurkerl. Für viele wohl nicht das Erste, woran man beim Thema Weihnachten denkt, doch es gibt einen Brauch dahinter, erklärt Florian Abt: “Das ist ein alter Weihnachtsbrauch. Man versteckt eine Essiggurke am Christbaum, und wer sie am Heiligen Abend findet, der bekommt ein Geschenk. Das ist das sogenannte Weihnachtsgurkerl.“

Sammler von Vintage-Weihnachtsschmuck

Nur eine von zahlreichen skurrilen Geschichten, die man im „Edel Trödel“ erfährt. Traditionell räumt Florian Abt das kleine, aber feine Antiquitätengeschäft in der Grazer Haydngasse in der Vorweihnachtszeit aus, um es mit Hilfe seiner Mutter und seines Bruders mit außergewöhnlichem Weihnachtsschmuck zu bestücken: “Wir suchen das ganze Jahr, damit wir wirklich besondere Stücke finden. Bei uns gilt, nach Weihnachten ist vor Weihnachten.“

Edel Trödel in Graz
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Schmuck aus Verlassenschaften und Märkten

“Gewisse Stücke sind immer ganz besonders, für uns zu bekommen, weil es die wirklich alten Stücke sind. Viele Leute wissen das vielleicht gar nicht, dass sie daheim noch solche Stücke haben, aber für uns ist das immer traumhaft“, erzählt Valentin Abt. Das „Edel Trödel“ wird zu einem wahren Winterwunderland, das Kindheitserinnerungen weckt, dank des Vintage-Weihnachtsschmuckes, den die Brüder Abt aus Verlassenschaften, auf Antiquitätenmärkten oder per Zufall ergattern – darunter auch äußerst seltene Juwele.

Alter Weihnachtsschmuck
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Alljährlicher Liebling ist der Nussknacker

Und doch ist unter all dem funkelnden Weihnachtsschmuck alljährlich der Nussknacker der Renner, so Florian Abt: „Jeder Nussknacker, den wir entdecken, der noch gut ausschaut und in Ordnung ist, der wird von uns genommen. Und die werden auch bis zum 24. Dezember immer nachgelegt.“

Sendungshinweis:

„Steiermark heute“, 20.11.2021

Allesamt sind weihnachtliche alte Kostbarkeiten, die übrigens immer wieder vom Räuchermandl in positive Schwingung versetzt werden: „Man soll ja die alten Sachen, wenn wir sie bekommen, reinigen. Sowohl manuell, also abwischen und putzen, als auch mit Rauch, damit die negativen Energien dann dahin sind. Aber das merkt man dann auch“, sagt Florian Abt.