Auf über 1.000 Quadratmetern erstrecken sich die Chili-Anbauflächen von Wilfried Fischer aus Seiersberg-Pirka, auch bekannt als „Chili-Willi“.
Die verschiedensten Sorten unterschiedlicher Schärfe werden von ihm schließlich zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet – Lebensgefährtin Melanie Krenn nennt einige Beispiele: „Eingelegte Chilis, Saucen, Ketchup, Senf, wir haben aber auch knusprige Kürbiskerne zum Naschen.“
Schärfegrade von null bis zwölf
Die Schärfe von Chilis wird normalerweise in Scoville gemessen, beim „Chili-Willi“ gibt es Schärfegrade von null bis zwölf. Die schärfste Chili, die Fischer jemals gegessen hat, war, wie er sagt, die „Carolina Reaper“. Eine der beliebtesten Chilis ist die „Jalapeno“: „Die hat den Schärfegrad drei, die hat ungefähr 1.500 Scoville, die nächstschärfere ist die Cayenne-Chili.“

Sendungshinweis
„Der Tag in der Steiermark“, 16.1.2023
Anregend für den Stoffwechsel
Generell sei die Schärfe der Chilis laut Krenn „für den Stoffwechsel sehr gut, sehr anregend, auch wenn man ein bisschen verkühlt ist“; selbst konzentriere man sich aber „eher auf die mildere Schiene“.
Das schärfte Chili, das verarbeitet werde, sei das „Chili-Willi-Elixier“, dem die Sorte „Fatalii Chili“ zugrunde liegt – Nomen dürfte in diesem Fall wohl auch Omen sein.