Unwetterschäden: Gemeinden erhalten Vorschuss

In der Sommersitzung der Landesregierung sind am Donnerstag einige Beschlüsse gefasst worden. So erhalten mehrere Gemeinden einen Vorschuss für die Bewältigung von Unwetterschäden.

Die drei Gemeinden Waldbach-Mönichwald im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, Gasen im Bezirk Weiz und Mühlen im Bezirk Murau erhalten Vorschüsse aus dem Katastrophenfonds zur Bewältigung der Unwetterschäden. Insgesamt fließen 180.000 Euro an die Gemeinden. In Gasen etwa musste auch das Bundesheer für mehrere Wochen anrücken, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen – mehr dazu in Gasen: Bundesheer beendete Assistenzeinsatz (27.7.2018) und Unwetter-Serie in der Steiermark reißt nicht ab (4.6.2018).

Modernisierungsschub für Sportstätten

Fast 20 Jahre sind seit der Durchführung der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Ramsau vergangen. Jetzt soll eine Landesförderung in der Höhe von mehr als einer Million Euro - verteilt auf mehrere Jahre - einen Modernisierungsschub für die Sportstätten auslösen. Das Geld soll in die Erneuerung der Langlaufstrecken und der Schanzenanlage fließen, sagt Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP): „Das wird sicher dringend benötigt, denn wir wollen den nordischen Sport stärken. Wir tun das ja in Eisenerz, wir tun es auch nun in der Ramsau.“

Schützenhöfer sieht auch einen touristischen Aspekt: „Wenn Sie die nordischen Bewerbe hernehmen, die sind in all jenen Ländern im Fernsehen, die mit dem nordischen Sport mehr zu tun haben, als wir und von denen wir auch die Urlauber bekommen. Insofern ist dieser Teil des Sports auch touristisch gesehen unverzichtbar.“

Zweite Uni-Feuerwehr auf Schiene

Die Regierung brachte am Donnerstag auch die zweite Uni-Feuerwehr der Steiermark auf den Weg. Nach der Technischen Uni Graz wird auch an der Karl Franzens-Universität eine Feuerwehr eingerichtet. Es handelt sich nicht um eine klassische Betriebsfeuerwehr mit Löschfahrzeugen, sondern es geht laut Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) um den Bereich der Forschung, um eine neue Art der Zusammenarbeit von Unis und Feuerwehr: „Wenn es zu einem Hausbrand kommen kann, ist die Feuerwehr relativ gut gerüstet. Wenn wir uns aber anschauen, welche Spezialeinsätze durch Katastrophen in Tunneln, im Cyberbereich alles notwendig werden, da braucht es das Spezialwissen auch der Universität.“ Auch die Montan-Uni Leoben soll bald eine Feuerwehr bekommen.

Nachdem im Februar die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, gab es grünes Licht für die Freiwillige Feuerwehr an der TU Graz. Anfang Juni wurde das Kommando gewählt - mehr dazu in Weg frei für Freiwillige Unifeuerwehr an TU (9.6.2018).

Link: