Ein Eurofighter des Bundesheeres
APA/ERWIN SCHERIAU
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Politik

Airpower: Schützenhöfer für Fortsetzung

Trotz trüben Wetters sind am Wochenende 185.000 Besucher zur Airpower nach Zeltweg gekommen. Landeshauptmann Hermann Schützenhofer (ÖVP) plädiert nun für eine Fortsetzung der größten Flugshow Europas.

„Wir sind absolut zufrieden, das Wetter hat uns ja nicht gerade zugespielt. Wir hatten am Freitag 80.000 Zuschauer, und am Samstag, wo es wirklich geregnet hat und es noch schwieriger war, insgesamt 105.000 Zuseher, und ich glaube, sie haben auch heuer wieder ein gutes Programm vorgefunden“, bilanzierte Airpower-Projektleiter Arnold Staudacher – mehr dazu in Airpower: Trotz trüben Wetters 185.000 Zuseher.

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Airpower-Zuschauer im Regen
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Airpower-Zuschauer im Regen
Eine Douglas DC-6B der Flying Bulls
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Eine Douglas DC-6B der Flying Bulls
Eine Lockheed Martin F-16 Falcon der Belgischen Luftwaffe
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Eine Lockheed Martin F-16 Falcon der Belgischen Luftwaffe
Ein Mi-24 Hind Helikopter der Tschechischen Luftwaffe
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Ein Mi-24 Hind Helikopter der Tschechischen Luftwaffe
Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
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Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
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Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
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Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
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Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori
Kind mit Gehörschutz
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Gehörschutz ist bei der Airpower unbedingt nötig
Die Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe
Die Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe
Die Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe
Die Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe
Die Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe
Fallschirmspringer
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Fallschirmspringer
Ein Bšlkow BO 105 Hubschreiber und ein EDGE540 Flugzeug der Flying Bulls
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Ein Bölkow BO 105 Hubschrauber und ein EDGE540 Flugzeug der Flying Bulls
Zuseher bei der Airpower
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Zuseher der Airpower
Besucher bei der Airpower
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Großer Besucherandrang trotz trüben Wetters
Das Breitling Jet Team
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Das Breitling Jet Team
Eine Suchoi SU-22 Fitter der Polnischen Luftwaffe
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Eine Suchoi SU-22 Fitter der Polnischen Luftwaffe
Ein Eurofighter Typhoon des Bundesheeres
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Ein Eurofighter des Bundesheeres
Ein S-70 Black Hawk Hubschrauber
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Ein S-70 Black Hawk Hubschrauber des Bundesheeres
Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
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Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
Ein Eurofighter des Bundesheeres
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Ein Eurofighter des Bundesheeres
Getarnte Soldaten des Bundesheeres
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Getarnte Soldaten
Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
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Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
Ein Eurofighter Typhoon des Bundesheeres
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Ein Eurofighter des Bundesheeres
Ein Eurofighter des Bundesheeres
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Ein Eurofighter des Bundesheeres in Airpower-Speziallackierung
Ein Mil Mi17 Hip Hubschrauber der Slowakischen Luftwaffe
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Ein Mil Mi17 Hip Hubschrauber der Slowakischen Luftwaffe
Ein Saab JAS39 Gripen der Ungarischen Luftwaffe
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Ein Saab JAS39 Gripen der Ungarischen Luftwaffe
Spotter bei der Airpower
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Spotter bei der Airpower
Eine Formation der Flying Bulls
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Eine Formation der Flying Bulls
Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
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Eine F16 der Griechischen Luftwaffe
Zuschauer bei der Airpower
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Zuschauer bei der Airpower
Ein Saab JAS39 Gripen der Ungarischen Luftwaffe
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Ein Saab JAS39 Gripen der Ungarischen Luftwaffe
Das Breitling Jet Team
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Das Breitling Jet Team
Das Breitling Jet Team
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Das Breitling Jet Team
Spotter bei der Airpower
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Spotter bei der Airpower
Zuschauer bei der Airpower
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Zuschauer bei der Airpower
Zuschauer bei der Airpower
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Zuschauer bei der Airpower
Ein Eurofighter Typhoon und eine Douglas DC6B
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Ein Eurofighter des Bundesheeres und eine Douglas DC6B der Flying Bulls
Airpower 2019 – Zuschauer
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Vater und Sohn sind beeindruckt
Zwei Eurofighter Typhoon und eine Douglas DC6B
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Zwei Eurofighter des Bundesheeres und eine Douglas DC6B der Flying Bulls
Zwei Eurofighter Typhoon und eine Douglas DC6B
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Zwei Eurofighter des Bundesheeres und eine Douglas DC6B der Flying Bulls
Zuschauer bei der Airpower
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Zuschauer bei der Airpower
Fallschirmspringer
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Fallschirmspringer

Zugpferd für Tourismus und Wirtschaft

Die heurige Airpower stand ja auf der Kippe und drohte aufgrund des Geldmangels beim Bundesheer zu platzen – im letzten Moment gab es dann aber doch grünes Licht dafür. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer fordert nun im Radio Steiermark-Interview, die Flugveranstaltung trotz Spardrucks und Kritik von Umweltschützern dennoch fortzusetzen, die Kosten dafür seien im Budget mit der Lupe nicht zu finden.

Aus heutiger Sicht möchte Schützenhöfer die Airpower nicht in Frage stellen – diese sei neben Formel eins und Moto GP eines der Zugpferde für Tourismus, Gastronomie und Wirtschaft im Murtal.

„Umweltfragen müssen diskutiert werden“

Auf die Frage, ob eine Flugshow wie die Airpower, die noch dazu einiges kostet, in Zeiten des Spardrucks und des Klimawandels überhaupt noch zeitgemäß ist, meint der steirische Landeshauptmann: „Natürlich müssen wir die Umweltfragen miteinander diskutieren, aber ich rede lieber darüber, welchen Kerosinausstoß es insgesamt gibt, was wir selber tun können, damit wir Fleisch, Brot und Eier aus der Steiermark kaufen und nicht das im Regal mitnehmen, das von weit herkommt, zu Zeiten, wo es das bei uns nicht gibt.“

Bundesheer soll weiterhin mitfinanzieren

Glaubt man den Worten von Verteidigungsminister Thomas Starlinger, dann kracht es finanziell gewaltig im Gebälk des Bundesheeres; das Heer sei budgetär am Ende, betonte Starlinger in den vergangenen Wochen mehrmals. Schützenhöfer will dennoch, dass die Flugshow weiterhin aus dem Heeresbudget mitfinanziert werden soll, aber „das Bundesheer muss finanziell stärker bedacht werden, das unterstütze ich – was würden wir ohne Bundesheer tun etwa bei der Schneekatastrophe im Jänner, wo wir die Alouette dringend gebraucht haben. Jetzt geht es um die Nachfolge, das ist uns zugesichert, was würden wir im Ernstfall ohne Eurofighter tun“.

„Bitte die Kirche im Dorf lassen“

In der Eurofighter-Frage gehe es um Kosten in der Höhe von Milliarden und nicht wie bei der Airpower um 1,2 Millionen Euro. „Das ist mit der Lupe im Budget nicht zu finden, also bitte die Kirche im Dorf lassen, aber bitte dem Bundesheer kräftig helfen, denn da geht es um existenzielle Fragen.“

In welchen Abständen die Airpower in der Steiermark künftig Station machen soll, will sich der Landeshauptmann noch nicht festlegen: Bundesheer, Land Steiermark und Red Bull als Veranstalter müssten darüber diskutieren, ob das alle zwei oder drei Jahre der Fall sein soll, so Schützenhöfer.

Kunasek fordert Bekenntnis des Landtages

Der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek fordert ein Bekenntnis des Landtages zur Airpower und sagt, dass die Zukunft der Flugshow vor allem von der künftigen Bundesregierung abhängen wird: „Ein Schwarz-Grünes Experiment oder eine schwarz-rote Vergangenheitskoalition auf Bundesebene würden das Ende für die Airpower bedeuten“, nützt Kunasek das Thema für Wahlkampf-Rhetorik.