AMS Arbeitsmarktservice Arbeitslos
APA/Herbert Neubauer
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Wirtschaft

Arbeitslosigkeit steigt weiter an

Gegen den gesamtösterreichischen Trend steigt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark weiter an: Ende November waren 33.308 Personen beim AMS Steiermark als arbeitslos vorgemerkt – 786 (2,4 Prozent) mehr als im Vorjahr.

Inklusive der 7.700 Personen, die sich derzeit in Schulung befinden, waren mit Ende November steiermarkweit rund 41.000 Personen ohne Job. Gleichzeitig ging die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 1.230 auf etwa 9.500 zurück; auch die offenen Lehrstellen wurden weniger – und zwar um knapp 16 Prozent.

Höchster Anstieg in Voitsberg und Bruck

Am stärksten stieg die Arbeitslosigkeit in den Regionen Voitsberg (+ 13 Prozent) und Bruck (+ acht Prozent), die höchsten Rückgänge hingegen wurden in Hartberg und Leoben verzeichnet.

Arbeitslose in den Bundesländern
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Arbeitslose in den Bundesländern (November 2019), inklusive Schulungsteilnehmer

Weniger offene Stellen

Auffällig ist zudem, dass die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen um mehr als sieben Prozent gestiegen ist. Die Talsohle sei allerdings noch nicht durchschritten. Sorgen bereiten dem AMS Steiermark auch die deutliche Abnahme der offenen Stellen, das starke Plus (+10 Prozent) in der Arbeitslosigkeit bei der Zeitarbeit sowie der ungewöhnliche Anstieg bei den jungen Arbeitnehmern.

Generell geringere Arbeitslosigkeit in Österreich

Während in der Steiermark und auch in Oberösterreich die Zahl der Arbeitslosen stieg, ist in den restlichen Bundesländern ein Rückgang zu beobachten: Die Arbeitslosigkeit in Österreich war damit auch im November niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. Ende November waren österreichweit rund 366.000 Menschen ohne Job, um 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr – mehr Arbeitslosigkeit sank um 2,8 Prozent (news.ORF.at).