„fit2work“
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Soziales

„fit2work“ geht in die Regionen

Die Beratungsplattform „fit2work“ wird in der Steiermark auf neue Beine gestellt. Die Plattform berät Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme keine Arbeit finden. Künftig will man auch in entlegenen Gebieten erreichbar sein.

Das Beratungsangebot von „fit2work“ richtet sich an Menschen, die unter einer psychischen oder körperlichen Belastung leiden. Wer dadurch Probleme am Arbeitsplatz hat oder keinen Job findet, bekommt seit 2011 Hilfe, sagt Alexandra Weilhartner von itworks, das die Plattform „fit2work“ seit 2011 in verschiedenen Bundesländern begleitet und mit Jahresbeginn auch in der Steiermark übernommen hat: "Die Hauptdiagnosen sind Muskel- und Skeletterkrankungen und psychische Erkrankungen. Nach der Erstberatung besteht die Möglichkeit einer arbeitsmedizinischen und/oder arbeitspsychologischen Abklärung. Dann wird gemeinsam ein sogenannter Entwicklungsplan erstellt mit der Zielsetzung der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.“

Kostenlos, vertraulich, freiwillig

Gemeinsam wird geplant, wie die Arbeitsfähigkeit wieder erhöht werden kann, oder welche alternativen Arbeitsfelder es geben könnte. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und freiwillig und kann auch mehrmals in Anspruch genommen werden. In der Steiermark fanden bisher rund 16.500 Erstberatungen statt.

Ausbau geplant

Auch Betriebe können sich bei „fit2work“ melden, oder sie werden direkt von der Plattform angesprochen – in der Steiermark werden mehr als 420 Betriebe beraten. Neben den fixen Standorten wird es künftig auch einen mobilen Service geben: „Wir werden ab April einen Beratungsbus einsetzen, mit dem wir durch die Lande fahren, über ‚fit2work‘ informieren und Erstberatungen anbieten. Und wir werden zusätzlich zu den Standorten, die man derzeit auf der ‚fit2work‘-Homepage findet, auch weitere Standorte aufbauen“, so Weilhartner. Finanziert wird das Angebot vom Sozialministeriumsservice, dem AMS sowie Krankenkassen und Versicherungen.