Die Österreichischen EM-Starter im Paarlauf, Miriam Ziegler/Severin Kiefer, am Dienstag, 21. Jänner 2020, bei einer Trainingseinheit in der Eishalle in Premstätten.
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Sport

Erste Bewerbe bei der Eiskunstlauf-EM

Nach den erfolgreichen Gruppenspielen der Handball-Euro 2020 in Graz steht ab Mittwoch mit der Eiskunstlauf-EM in Premstätten die nächste sportliche Großveranstaltung an. Schon am Mittwoch starten die Österreicher in die Bewerbe.

Nachdem der Wochenbeginn noch ganz im Zeichen des Trainings und der Vorbereitungen gestanden waren, feiert Graz mit der Steiermarkhalle Premstätten-Schwarzlsee, die rund 5.000 Besuchern Platz bietet, am Mittwoch seine eigentliche Premiere als Austragungsort von Eiskunstlauf-Europameisterschaften. 5.000 Zuschauer haben in der Halle Platz.

In Summe werden 35 Herren, mehr als 30 Damen, 19 Paare und 27 Tanzpaare aus 33 Ländern aufs Eis gehen. Die großen Favoriten kommen aus Weißrussland, Russland und Frankreich.

Erster Österreicher am Mittwoch auf dem Eis

Während normalerweise der erste Tag einer Großveranstaltung der Eröffnungsfeier vorbehalten ist, geht es bei dieser EM schon von Anfang an richtig zur Sache – vor allem aus österreichischer Sicht: Denn bereits im ersten Teilbewerb, dem Kurzprogramm der Herren, ist mit Maurizio Zandron einer von insgesamt vier österreichischen Protagonisten am Start. Der gebürtige Südtiroler, der in Innsbruck studiert, trainiert und wohnt, wird versuchen, sich zur Musik „That’s Life“ eine gute Ausgangsposition für die Kür am Donnerstag zu schaffen – mehr dazu in sport.ORF.at.

Österreich träumt von Medaille

Aus sportlicher Sicht gehen die Burgenländerin Miriam Ziegler und der Salzburger Severin Kiefer, Sohn der OK-Chefin Carmen Kiefer, am Mittwoch mit dem Kurzprogramm erstmals aufs Eis, am Freitag folgt die Kür – mehr dazu in sport.ORF.at. Österreich träumt von der ersten Medaille seit 1982.

Die Österreichischen EM-Starter im Paarlauf, Miriam Ziegler/Severin Kiefer, am Dienstag, 21. Jänner 2020, bei einer Trainingseinheit in der Eishalle in Premstätten.
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„Wir hoffen auf eine großartige Stimmung in der Halle. Es wird bestimmt ein einzigartiges Erlebnis für uns, vor heimischem Publikum bei einem Wettkampf dieser Größenordnung teilzunehmen“, sagte Ziegler. Severin Kiefer meinte: „Wir freuen uns schon sehr darauf und haben in den vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, in Graz unsere Bestleistung abzuliefern.“

Der ORF bringt mit 40 Mitarbeitern die Eiskunstlauf-EM international ins Bild.

Weltweites Medieninteresse

Auch das Interesse internationaler Journalisten und Medien ist groß: Es gebe etwa 160 Akkreditierungen von Medienunternehmen – daher liefere man ein internationales Signal weltweit. Und auch die Besucher kommen aus der ganzen Welt: Man habe Besucher aus 42 Nationen registriert, viele aus Japan, Korea und den USA, aber natürlich kämen die meisten aus Deutschland und Österreich, sagt Kiefer: „Wir haben 12.000 von 17.000 Tickets schon verkauft. Derzeit sind aber noch Karten für alle Tage zu haben. Allerdings: Wenn man die Kür der Damen oder die Tanzkür sehen will, beides am Samstag, muss man sich beeilen, denn da sind wir bald ausverkauft.“

Alle Tagestickets gelten auch als Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel der Holding Graz, die alle 20 Minuten vom Hauptbahnhof, über den Jakominiplatz die Halle anfahren werden.