„Diagonale – die Unvollendete“
Diagonale
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Coronavirus

Diagonale: Teile des Programms im ORF

Die Diagonale, das wegen des Coronavirus abgesagte Festival des österreichischen Films, wird unter „Diagonale ’20 – Die Unvollendete“ für Lektüre- und Streamingstoff sorgen. Filme werden auf Flimmit, der Video on Demand-Plattform des ORF gezeigt.

Neue österreichische Filme sollen in einem einmonatigen Onlinefestival auf Highlights aus den Spezialprogrammen sowie auf österreichische Filmperlen aus dem Archiv treffen, wurde am Freitagnachmittag seitens der Diagonale mitgeteilt.

Ab 24. März

Dazu zählen Arbeiten von Barbara Albert, Kurdwin Ayub, Florian Flicker, Michael Glawogger, Marie Luise Lehner, Karl Markovics oder Anja Salomonowitz. Die Streifen sind ab Dienstag, 24. März, zum Festivalspezialpreis von 4,99 Euro unter
Flimmit abrufbar.

Auf der Homepage von FM4 werden via Livestream zwei Filmpremieren gezeigt: Der No-Budget-Spielfilm „3freunde2feinde“ von Sebastian Brauneis am Dienstag, 24. März, um 20.15 und 23.00 Uhr, und am Mittwoch, 25. März, um 20.15 Uhr die Undergroundfußballdoku „Robin’s Hood“. Am 26. März am Abend widmet sich FM4 ausgewählten Kurzfilmen aus dem Programm und bringt Interviews mit Regisseurinnen und Regisseuren und Berichte zu den Filmen – mehr dazu in Die Diagonale 2020 zeigt Filme auf FM4! (fm4.ORF.at).

Teile online abrufbar

Ein weiterer Teil einer imaginierten Diagonale ist online abrufbar – „Die Dohnal“ von Sabine Derflinger ab dem ursprünglichen Festivalfreitag, 27. März, als Stream, dazu kommen (ab 24. März) Karl Markovics’ „Nobadi“ und „Der Taucher“ von Günter Schwaiger.

Auf ORF III zeigt man „Filmperlen“ zur Diagonale 20: einerseits am Freitag, 27. März, Barbara Alberts „Licht“ und am Samstag, 28. März, um 0.40 Uhr „Amour fou“ von Jessica Hausner.

Intendanten am Wort

Am kommenden Montag kommen die beiden Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber in einem Studiogespräch auf ORF 2 ab 22.30 Uhr im Rahmen des „Kulturmontag“ zu Wort. Danach zeigt der ORF den Dokumentarfilm „Dieser Film ist ein Geschenk“ über den Künstler Daniel Spoerri. Das von Anja Salomonowitz geschaffene Porträt wäre im Jahresrückblick der Diagonale zu sehen gewesen.

Spoerri hat übrigens jene Skulptur geschaffen, die Schauspielerin Ursula Strauss – mehr dazu in Diagonale: Großer Schauspielpreis für Strauss – bei der Großen Diagonale-Schauspielpreis-Verleihung für Verdienste um die österreichische Filmkultur überreicht worden wäre – die Verleihung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Idee: „Schwarzes Brett“ für Filmschaffende

Mit dem „Schwarzen Brett“ nach einer Idee von Virgil Widrich will das Filmfestival Filmschaffenden die Möglichkeit bieten, ihre Filme zu von ihnen definierten Modalitäten temporär auf der Festivalwebsite zu annoncieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Filmschaffenden müssten dafür einen Link und eine Beschreibung bis spätestens Sonntag, 29. März, um 12.00 Uhr an presse@diagonale.at senden – die Filme werden dann laufend veröffentlicht. Mit „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ von Thomas Heise ist bereits ein Film aus dem Programm verfügbar.

Nachgeholt wird im Herbst

Einige nachzuholende Veranstaltungen werden erst terminlich fixiert und im Herbst und bei der Diagonale 21 stattfinden. Bereits fixiert ist das filmische Festkonzert im Musikverein für Steiermark am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr – bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Am Tag zuvor, am 8. September, wird der Diagonale 20-Eröffnungsfilm „Der schönste Platz auf Erden“ von Elke Groen im Musikverein gezeigt.

Um ein Jahr verschoben wurde die Ausstellung „Bernd Oppl. We have more than beds to dream“ in der Kunsthalle Graz – sie wird im Rahmen der Diagonale 21 zu sehen sein.