Quarantäne
Pixabay
Pixabay
Coronavirus

Appell: Bei Symptomen weiter daheim bleiben

Die CoV-Situation in der Steiermark bessert sich weiter: Am Freitag waren erstmals wieder weniger als 100 Menschen am Virus erkrankt. Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) mahnte aber in Abstimmung mit Medizinern, bei Symptomen zu Hause zu bleiben.

Bisher wurden in der Steiermark 1.832 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Mit insgesamt 44.000 Testungen liegt die Steiermark im Österreich-Vergleich an fünfter Stelle.

Die erfreuliche Entwicklung in der Steiermark geht trotz Lockerungen der Maßnahmen in den vergangenen Tagen weiter: Nur mehr 98 mit Corona Infizierte sind mit Freitag gemeldet. Zehn Erkrankte werden in Spitälern behandelt, zwei liegen auf der Intensivstation.

Keine Entwarnung

Entwarnung gibt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß deshalb aber noch lange nicht. Nach wie vor gelte für alle, die Symptome verspüren, die auf eine CoV-Infektion schließen lassen, folgende Vorgangsweise, sagte sie: „Gehen Sie nicht zum Arzt, sondern rufen Sie 1450. Dort haben wir derzeit nur mehr wenige Anrufe pro Tag. Das Rote Kreuz wird innerhalb von 24 Stunden zu Ihnen kommen und einen Abstrich machen, und innerhalb von 48 Stunden werden Sie ein Testergebnis bekommen.“

Weiterhin achtsam sein

Auf alle Fälle gelte nach wie vor, bevor nicht eindeutig geklärt ist, ob eine Corona-Virus-Infektion besteht oder nicht, bei entsprechenden Symptomen die Heimquarantäne einzuhalten, sagt die Gesundheitslandesrätin. „Gehen Sie nicht zur Arbeit, wenn Sie Symptome verspüren. Bringen Sie Ihre Kinder bei Symptomen nicht in die Schulen, in den Kindergarten, in die Krippe und auch nicht in die Horte. Wir müssen weiterhin achtsam sein, damit die Infektionszahlen nicht wieder nach oben gehen.“

Mit Stand Freitagvormittag gab es in Österreich laut Gesundheitsministerium weniger als 800 Erkrankte. Anfang der Woche lag diese Zahl noch bei über 1.000. Auch der Trend bei den Spitalspatienten ist laut Ministerium rückläufig: 159 Menschen werden noch im Spital behandelt, 31 davon auf der Intensivstation.